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Bei der 1:8-Pleite Schwenningens gegen den EHC im November lief er noch mit dem WildWings-Trikot auf. Ab sofort trägt Mathew MacKay (Nr. 18) das Münchner Dress.

MacKay kommt

Großer Name aus Schwenningen für den EHC

München - Ein großer Name kommt zum EHC München: Matt, der Sohn von Ex-Nationalspieler Mark MacKay, hat zugesagt. Die Verstärkung könnte dem EHC schon beim Wolfsburg-Spiel guttun.

MacKay kommt aus Schwenningen, wo er sich mit Trainer Mair nicht sonderlich verstand. Kurios: Dorthin wechselte unter der Woche Sean O’Connor, der sich in München mit Trainer Pagé nicht grün war.

Dem 23-jährigen MacKay werden gute Anlagen und super Einstellung nachgesagt, aber die Konstanz fehlt. In München soll der Stürmer dem Kader kurzfristig zu mehr Tiefe verhelfen, ob schon am Freitag, steht noch nicht fest. Zwar stehen Martin Hinterstocker, Toni Ritter und Bernhard Keil vor der Rückkehr. Doch Yannic Seidenberg und Thomas Holzmann fallen verletzungsbedingt aus. Und da dazu Jan Urbas erkrankt fehlt, ist Münchens Scoring-Reihe Barta-Haydar-Urbas gesprengt.

Und das ausgerechnet, wo es gegen die Truppe mit Hiob 38:11 geht. Wie bitte? Richtig gelesen. Der Torwart von Freitagsgegner Wolfsburg, Sebastian Vogl, hat sich die Bibelstelle auf seinen Helm sprühen lassen. „Bis hierher sollst du kommen und nicht weiter“ heißt sie ausgeschrieben. Und in der Tat ist gegen die Wolfsburger kaum ein Durchkommen.

„Wolfsburg hat eine richtig gute Mannschaft“, sagt Reimer über den Tabellenvierten, für den er früher selbst aktiv war. Die Mannschaft sei gut aufgestellt und spiele defensiv „brutal konsequent.“ Und im Tor spielt der Landshut-stämmige Vogl die beste Saison seiner Karriere. Er hat im Kampf um die Nummer eins die Nase vorn und pariert 93 Prozent aller Schüsse auf seinen Kasten!

Diese Mischung ging zuletzt auf: Bis zur Niederlage am Sonntag in Hamburg gewannen die Wolfsburger siebenmal in Folge. Und das trotz mehrerer verletzter Stammkräfte wie Matt Dzieduszycki. Aber auch die Niedersachsen haben nun nachverpflichtet und sich die Dienste von Ramzi Abid gesichert.

Wolfsburg ist ohnehin der Angstgegner der Münchner. Vor eigenem Publikum ist die Bilanz negativ und in Wolfsburg - da hat der EHC in der DEL-Geschichte bei sechs Versuchen noch nie gewonnen, nur einmal gepunktet! Mal sehen, ob diesmal in Wolfsburg endlich der erste Sieg herausspringt. Und ob Hiob 38:11 für einen Tag aussetzt.

wim

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