Der EHC im Trainingslager in GAP

Der neue Slowenenstürmer ist da

München - Der EHC RB München im Trainingslager in Garmisch-Partenkirchen. Am Donnerstag steht dort das erste Testspiel gegen Magnitogorsk auf dem Programm. Unterdessen kommt ein neuer Stürmer - auf Probe.

Glückwunsch: Danny Richmond hat in San Francisco geheiratet. Viel Zeit für seine frisch Angetraute hat er aber nicht. Der Verteidiger ist mit dem EHC RB München im Trainingslager in Garmisch-Partenkirchen. Am Donnerstag steht dort das erste Testspiel gegen Magnitogorsk auf dem Programm (19 Uhr, Eishalle GAP). Richmond und Kollege Uli Maurer äußern sich in der tz zu den wichtigsten Themen.

Das Trainingslager: Maurer stammt aus GAP, wohnt aber trotzdem im Hotel. Er will keine Extrawurst, sondern mit der Mannschaft zusammenwachsen. Am Montag hat er mit den Kollegen eine Wanderung auf den Grasberg unternommen. „Damit wir nicht nur im Stadion herumhocken.“ Unterdessen gibt es dort auch Deutschlektionen für die Neuzugänge aus Übersee, erzählt Richmond: „Zu viel reicht es noch nicht. Aber ich will für den Stadtgebrauch fit werden.“

Die Einheiten: Neben Trockenübungen standen auch schon die ersten Eistrainings an. „Wir haben viele harte Sache gemacht“, sagt Richmond, „genau so muss es sein.“ Maurer ist bekannt dafür, sich immer voll reinzuhauen. Er sagt: „In einigen Einheiten geht es ordentlich her. Neues Team, neuer Coach – jeder muss sich zeigen.“

Das Team: 23 von 29 Spielern sind neu, gestern gab der EHC dem slowenischen Nationalstürmer Jan Urbas einen Probevertrag. Der 1,92 Meter-Riese war zuletzt in der schwedischen Liga für Växjo aktiv. Eine Bestätigung seitens des EHC steht noch aus.. Junge wie Alte, Deutsche und Nordamerikaner, Stars und Talente. „Wir sind eine gute Mischung“, findet Neuzugang Richmond. Maurer, schon im Vorjahr in München, sagt: „Für mich wird’s interessant zu sehen, wie sich die Jungs aus der AHL und NHL in der DEL schlagen. Es gibt Unterschiede: große Eisfläche, kleine Eisfläche und so weiter. Aber das sind keine Blinden.“

Der Trainer: Richmond arbeitete schon mit Page zusammen. Er beschreibt ihn als „intensiven, detailversessenen Trainer. Er bringt seine Spieler in die bestmögliche Ausgangslage.“

Das Spielsystem: Page, sagt Richmond, lässt attraktives, schnelles Eishockey mit offensiv ausgerichteter Verteidigung spielen. „Wir sind aber erst in der Lernphase.“ Kollege Maurer findet: „Mir ist wurscht, ob wir schön spielen oder nicht, Hauptsache wir gewinnen. Für die Fans ist es aber natürlich schöner, wenn wir offensiv spielen.“

Die Tests: „Die marschieren schon sauber, die Russenbuam“, sagt Maurer. Magnitogorsk spielt wie Sonntagsgegner Omsk (in Füssen, 17 Uhr) in der russischen KHL, die in der Qualität nur von der NHL getoppt wird. Maurer: „Wir sind noch nicht eingespielt, aber in die Hose machen brauchen wir uns nicht."

wim

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