Stellwerksstörung: Verzögerungen und Teilausfälle auf der Stammstrecke

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So eine 10 000-Mann-Arena war schon für die (vergebliche) Bewerbung zu Olympischen Winterspielen 2018 und 2022 geplant. Jetzt wird sie trotzdem gebaut: Der Stadtrat beschloss den Standort des alten Radstadions im Olympiapark. Red Bull will die Mega-Halle für seinen EHC und die Bayern-Basketballer bauen.

Arena für 10.000 Zuschauer beschlossen

Neue Halle für EHC und Baskets: So läuft der Bau

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München - Der EHC Red Bull und die Bayern-Baskets bekommen eine neue Halle. Das wurde am Mittwoch beschlossen. Hier lesen Sie, wie der Bau läuft.

Schnee und Minusgrade hin oder her – wir bauen uns einfach eine eigene Eishalle! Besser gesagt: Ein Investor soll den Münchnern im Olympiapark ein neues Mega-Sportzentrum bauen, in dem neben dem EHC Red Bull auch die Basketballer des FC Bayern auflaufen sollen. Der alpenländische Brausehersteller Red Bull hatte das der Stadt vorgeschlagen. Am Standort des alten Radstadions könnten schon Anfang nächsten Jahres die Abrissbagger rollen!

Im Rathaus gab es nicht einmal eine Diskussion, der Plan wurde einfach einstimmig beschlossen: Der Stadrat hat eine Ausschreibung für das neue Sportzentrum beschlossen. Auf der heutigen Event-Arena soll eine Halle für 10 000 Zuschauer entstehen, die praktisch über Nacht von einer Eishölle in einen Basketball-Hexenkessel umgebaut werden kann. Dazu kommen in einer angeschlossenen Halle drei Eisflächen, die je zur Hälfte zum Training für Profis sowie für Schulen und schlittschuhbegeisterte Bürger gebucht werden sollen. Das Gelände soll dem Investor in Erbpacht überlassen werden. Den Abriss für 3,8 Millionen Euro übernimmt die Stadt. Kritisch: Bislang fährt nur die Tram in der Nähe. Und die Halle würde mit 20 Metern Höhe die Baumkronen überragen.

Formal kann sich nun jeder Investor um den Bau bewerben. Hinter den Kulissen glaubt aber niemand daran, dass sich jemand anderes für das Projekt interessieren wird als Red Bull: Der Konzern hatte vor einem Jahr der Stadt eine Absichtserklärung über die Halle vorgelegt (tz berichtete). Nach dem Einstieg beim EHC will Red Bull seine Kufen-Cracks angemessen präsentieren – also nicht im vor sich hin bröckelnden Eisstadion, sondern in einer brandneuen Arena. Auf Anfrage der tz äußerte sich das Unternehmen nicht.

Bürgermeister Josef Schmid (CSU) freut sich über das „positive Signal an einen privaten Investor“. Die sportpolitische Sprecherin der SPD, Verena Dietl, jubelt: „Endlich ist der Eissport in München gerettet! Die Halle soll von möglichst vielen Menschen genutzt werden können. Wir bedanken uns bei Red Bull.“ Im Winter 2017 könnte die Arena öffnen.

David Costanzo

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