Chaos auf der A8 droht: Autobahn muss nach schwerem Unfall gesperrt werden

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Feierte sein Debüt im EHC-Trikot: Yasin Ehliz (r., hier gegen Schwenningens Siegtorschützen Ville Korhonen).

Dabei schossen die Red Bulls öfter aufs Tor

EHC unterliegt bei Ehliz-Debüt dem Tabellenletzten - trotz Führungstreffers 62 Sekunden vor dem Ende

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Der EHC Red Bull München verliert beim Debüt von Yasin Ehliz überraschend nach Verlängerung beim Tabellenletzten Schwenninger Wild Wings.

Schwenningen - Mit einer überraschenden Niederlage beim Tabellenletzten Schwenningen ist der EHC Red Bull München aus der Deutschland-Cup-Pause zurückgekommen. Beim Debüt von Neuzugang Yasin Ehliz unterlag der Meister bei den Wild Wings mit 3:4 (1:1, 0:1, 2:1, 0:1) nach Verlängerung. Es war erst der dritte Sieg der Hausherren in dieser Spielzeit, für die Isarstädter war es die erste Niederlage nach sieben Siegen in Folge.

Maxi Kastner brachte den EHC mit seinem 8. Saisontreffer in Führung (18.). Kurios: Zunächst war das Tor nicht erkannt worden, das Drittel wurde ohne Unterbrechung zu Ende gespielt. Es folgte der Videobeweis nach der Pausensirene, der Treffer wurde gewertet, die Uhr um 2:22 Minuten zurückgestellt und das Spiel noch einmal aufgenommen. Schwenningen zeigte sich allerdings wenig geschockt und glich durch Andreé Hult aus (19.).

Maxi Kastner (r.) brachte den EHC in Führung. der Treffer wurde erst mit 2:22 Minuten Verspätung anerkannt.

Schwenningens Keeper Strahlmeier bringt EHC-Stars zum Verzweifeln

Die Gastgeber wurden in der Folge mutiger. „Man merkt, dass sie nicht mehr so passiv spielen wie vorher“, meinte Jakob Mayenschein auf den Trainerwechsel der Wild Wings angesprochen. Mit seinem zweiten Tor des Abends drehte Hult sogar das Spiel (32.). In der Folge bissen sich die Münchner am überragenden Schlussmann Dustin Strahlmeier die Zähne aus, während EHC-Keeper Kevin Reich einen Penalty parierte. „Wir haben genügend Chancen rausgespielt“, monierte Yannic Seidenberg nach dem Mitteldrittel.

Es sollte bis zur 53. Minute dauern, ehe Frank Mauer das hochverdiente 2:2 erzielen konnte. Als alles nach einer Verlängerung aussah, machte Mark Voakes 62 Sekunden vor dem Ende sogar das 3:2, doch Istvan Bartalis glich 30 Sekunden später doch noch einmal aus. In der Overtime traf Ville Korhonen zum Schwenninger Erfolg (62.).

Florian Weiß

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