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MVP der Finalserie: Yannic Seidenberg

Der EHC-Star über seine Auszeichnung, den Titel und den Party-Marathon

MVP Seidenberg: Das sagt er über die Ehrung

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München - Er ist der wertvollste Spieler der Finalserie. Yannic Seidenberg wurde am Montag zum MVP gekürt. Selbst hätte der EHC-Star allerdings nicht mit der Auszeichnung gerechnet.

Er ist der wertvollste Spieler der Finalserie. Yannic Seidenberg wurde am Montag zum MVP gekürt. Selbst hätte der EHC-Star allerdings nicht mit der Auszeichnung gerechnet. Im tz-Interview spricht Seidenberg über die Ehrung, den Titel und den Party-Marathon.

Herr Seidenberg, was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie erfuhren, dass Sie zum MVP der Finalserie gewählt wurden?

Seidenberg: Um ehrlich zu sein, habe ich erst einmal gefragt, ob das deren Ernst ist (lacht). Ich habe wirklich nicht damit gerechnet. Ganz einfach, weil ich so viele andere Spieler als Anwärter auf diesen Titel gesehen habe. Danny (aus den Birken, d. Redaktion) hat beispielsweise großartig gehalten, Wolfi (Michi Wolf, die Red.) hat entscheidende Tore gemacht und auch Brooks (Macek, die Red.) war überragend. Ich könnte diese Liste ohne Probleme weiterführen. Dass die Wahl auf mich fällt, hätte ich in jedem Fall nicht gedacht.

Können Sie es sich denn erklären?

Seidenberg: Es freut mich, dass damit auch meine Arbeit hinten wertgeschätzt wird. Ich bin ein vielseitiger Spieler und versuche immer, dort auszuhelfen, wo ich gebraucht werde. In jedem Fall ist dieser Titel eine große Ehre für mich und freut mich unglaublich. Was aber noch mehr zählt, ist, dass wir als Mannschaft den Meistertitel verteidigen konnten.

Haben Sie das mittlerweile realisiert?

Seidenberg: So langsam ja. Es macht uns sehr stolz. Vor allem, weil wir den Titel vor unseren Fans verteidigen konnten. Das ist natürlich das, was du dir als Spieler immer erträumst. Die Fans haben uns die gesamte Saison über großartig unterstützt. Es ist toll, dass sie am Montag ebenfalls dafür belohnt wurden und wir gemeinsam mit ihnen die Meisterschaft holen konnten.

Was macht Ihrer Meinung nach die Stärke der Mannschaft aus?

Seidenberg: Es sind viele Faktoren. Die Organisation, die Vereinsverantwortlichen und der Trainerstab leisten großartige Arbeit. Und der Kader ist einfach sehr tief besetzt. Es war quasi egal, welche Reihe auf dem Eis stand. Das zeigt die Qualität des Teams.

Nun, nach Ende der Saison, ist die große Frage, wie es mit der Mannschaft weitergeht. Ist das auch ein Thema unter den Spielern?

Seidenberg: Klar spricht man immer mal wieder darüber. Einige haben wie ich noch einen Vertrag für die kommende Saison, bei anderen finden nun Gespräche statt. Aber das ist etwas, das wir intern nicht zu sehr thematisieren wollen. Das stiftet nur Unruhe. Nun genießen wir erst einmal den Titelerfolg.

Für Ihren Coach, Don Jackson, ist es bereits der siebte DEL-Titel als Cheftrainer. Gab es eine besondere Meisteransprache an das Team?

Seidenberg: Bisher war dafür noch keine Zeit. Er hat natürlich mit jedem einzelnen kurz gesprochen, aber ansonsten haben wir alle erst einmal gefeiert. Coach Don war natürlich mit dabei. Auch, wenn er etwas ruhiger feiert als wird. Er stand jedenfalls nicht auf der Bar und hat gesungen (lacht).

Interview: Lena Meyer

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