Der frühe Anfang vom Ende: Der Puck liegt bereits nach 39 Sekunden im Netz. ESC-Torwart Kilian Ober ist chancenlos. Alexander Rauscher (l.) und Sebastian Rappolder (r.) kommen gegen Gästestürmer Bohumil Slavicek zu spät. Foto: Hermann Weingartner

3:9-Pleite – Tapfere Dorfener sind chancenlos

Es war ein aussichtsloses Unterfangen: 3:9 (0:5, 1:3, 2:1) unterlagen der arg dezimierte ESC Dorfen am Freitagabend dem TEV Miesbach.

Dorfen– Es war ein aussichtsloses Unterfangen: 3:9 (0:5, 1:3, 2:1) unterlagen der arg dezimierte ESC Dorfen am Freitagabend dem TEV Miesbach.

Wie Filip Kokoska das Zuspiel seines tschechischen Landsmann Bohumil Slavicek nach nur 39 Sekunden veredelte, war hohe Kunst. Nach dem zweiten Gegentor, wieder durch Kokoska nach drei Minuten, ging ein Ruck durch die Dorfener Reihen. Bastian Rosenkranz nach einem Solo, Martin Saluga mit dem Nachschuss und Thomas Vrba fanden in Timon Ewert im Gäste-Tor ihren Meister.

Dorfens Keeper Kilian Ober war nun auch auf Betriebstemperatur und konnte mit starken Aktionen sein Heiligtum sauber halten. Bis zur 16. Minute und dem Miesbacher Dreifachschlag. Athanasios Fissekis und Slavicek innerhalb von 10 und 59 Sekunden später Michael Grabmeier erhöhten auf 5:0.

Miesbach hatte von der einzigen Strafzeit des ersten Spielabschnitts noch 31 Sekunden ins zweite Drittel mitgebracht. Dennoch testete Kokoska gleich mit einem gewaltigen Hammer den tapferen Ober. Tolle Spielzüge legten die Eispiraten dann aufs Parkett. Christian Göttlicher nach Zuspiel von Florian Brenninger und Vrba (Saluga) kamen an Ewert nicht vorbei. Die Retourkutsche folgte prompt durch einen Doppelschlag von Slavicek und Dusan Frosch.

Die Eispiraten versteckten sich auch weiterhin nicht, auch wenn die Angriffe der Gäste ein ganz anderes Maß an Gefährlichkeit ausstrahlten. Nach weniger als der Hälfte der Spielzeit stand es 0:8 – Torschütze Sebastian Deml. Gleich gegen eine komplette Sturmreihe musste sich Ober einige Minuten später erwehren, ehe sich seine Vorderleute wieder befreiten. Einem Treffer von Verteidiger Florian Ullmann war der Schläger eines Miesbachers im Weg. Balsam auf die gepeinigte Eispiratenseele war der Schlenzer von Brenninger zum 1:8.

Über den Sieger gab es ja längst keine Zweifel, und so wurde der Schlussabschnitt ein munterer Schlagabtausch. Neun Sekunden saß Miesbachs Frank auf der Sünderbank, da staubte Timo Borrmann auch schon zum 2:8 ab.

Zur Strafe vernaschte Kokoska alle zum Miesbacher 9:2. Stark herausgespielt war aber auch das 3:9 durch Saluga. „Nicht zweistellig“, das brachte der ESC ins Ziel.

Statistik:

Tore/Vorlagen: 0:1 (1.) Kokoska (Slavicek, Mangold), 0:2 ((3.) Kokoska (Hüsken, Slavicek), 0:3 (17.) Fissekis (Bacher, Feuerreiter), 0:4 (17.) Slavicek (Deml, Kokoska), 0:5 (18.) Grabmeier (Frosch, Mangold), 0:6 (25.) Slavicek (Kokoska, Hüsken), 0:7 (25.) Frosch (Mangold, Bacher), 0:8 (30.) Deml (Caika, Hüsken), 1:8 (38.) Brenninger (Attenberger), 2:8 (44.) Borrmann (Vrba, Rauscher / 5-4), 2:9 (45.) Kokoska (Hüsken, Slavicek), 3:9 (49.) Saluga (Vrba, Ullmann) – Strafminuten: ESC 6, TEV 12 – HSR:Christoph Ober; LSR: Simon Schiebl, Robert Heinze) – Zuschauer: 190. HELMUT FINDELSBERGER

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