Bayernligisten spielen auf Augenhöhe mit den Spitzenteams

Gefährliche Landesligisten

Dorfen – Einen Vorgeschmack auf die großen Herausforderungen der nächsten sieben Wochen bekamen die Puckjäger des ESC Dorfen gleich beim ersten Spiel der Verzahnungsrunde Bayern/-Landesliga.

Der 5:3-Arbeitssieg der Eispiraten gegen den ERSC Amberg (wir berichteten) zeigte deutlich, dass die Landesliga-Spitzenteams auf Augenhöhe mit den unteren Bayernligisten spielen. Bestätigt wird diese Einschätzung von den ersten Ergebnissen: Die 4:7-Heimniederlage von Geretsried gegen Kempten, aber auch der 5:4-Heimsieg von Hassfurt gegen Schongau unterstreichen das Potenzial der Landesligisten.

„Wir haben uns in Dorfen schon was ausgerechnet, doch ein paar Kleinigkeiten haben die Partie zu Gunsten des ESC entschieden“, analysierte ERSC-Trainer Dirk Salinger auf der Pressekonferenz. Auf Nachfrage verwies er auf die Schlüsselszene im zweiten Drittel, als seinem Team bei zweifacher Überzahl kein Treffer gelang. Das 2:3 glückte erst bei Fünf gegen Vier (37.). Das 1:3 hatten die Oberpfälzer, die mehr als ein halbes Dutzend ehemals höherklassiger Akteure im Kader haben, im Spiel Vier gegen Vier erzielt (32.).

Sein Team habe sehr gut gearbeitet und letztlich verdient gewonnen“, betonte ESC-Trainer Petr Vorisek. Angesprochen auf das durchaus noch verbesserungswürdige Powerplay seines Teams erklärte er: „Wir üben das immer und immer wieder.“ Aber es sei halt schwierig, gegen eine gut orientierte Defensive des Gegners um den 40-jährigen tschechischen Ex-Profi Vaclav Benak und den erfahrenen Torwart Oliver Engman zum Erfolg zu kommen.

Das Spiel des ESC Dorfen bei der EA Schongau, das wegen der gesperrten Eishalle abgesagt werden musste, findet jetzt am Sonntag, 3. Februar, um 17 Uhr statt.  

br

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