TSV Erding gegen ESC Dorfen
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TSV Erding gegen ESC Dorfen: Das Derby gibt es auch in der kommenden Saison.

Das würden den Dorfener Eispiraten und den Erding Gladiators gefallen

Eishockey: Der Traum von der 18er-Bayernliga

  • Dieter Priglmeir
    vonDieter Priglmeir
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Vier Landesligisten dürfen rauf.  Erding und Dorfen hoffen jetzt auf den Modus-Klassiker.

Erding – Offiziell ist zwar noch nichts, doch die Eishockey-Bayernliga wird wohl in der kommenden Saison mit mindestens 16, wahrscheinlich 17 oder gar 18 Mannschaften starten. Manfred Detterbeck, der Eishockey-Chef des ESC Dorfen, geht jedenfalls von einem größerem als dem bisherigen 14er-Feld aus.

Der Bayerische Eissportverband (BEV) sei bei den Eispiraten vorstellig geworden, ob sie das Startrecht in der Bayernliga annehmen. „Weil wir das Fünf-Punkte-Programm des Verbands erfüllen und zum Beispiel die geforderten Nachwuchsmannschaften stellen können, haben wir natürlich zugesagt“, verkündete Detterbeck.

Offenbar sei auch den vier Aufstiegsanwärtern aus dem Halbfinale der Landesliga-Playoffs ein Startrecht für die Bayernliga-Saison 2020/21 zugesprochen worden. Teilweise haben das die Vereine auch selbst schon bekannt gegeben. Zusammen mit dem bisherigen Teilnehmerfeld würde ein Aufrücken des ESV Buchloe, EA Kempten Sharks, ERSC Amberg Wild Lions und des VFE Ulm/Neu-Ulm Devils eine Erweiterung der Bayernliga auf insgesamt 17 Mannschaften ergeben.

Davon geht auch Detterbeck aus. „Die Frage ist jetzt nur noch: Wie schaut’s nach oben aus?“, so Detterbeck weiter. Eine Schlüsselrolle könnte der insolvente Oberligist ERC Bulls Sonthofen spielen. Würde er in die Bayernliga rutschen, wären es sogar 18 Mannschaften.

Dann könnte die Bayernliga eine Hauptrunde spielen. Die letzten Acht müssten in die Playdowns, der Rest dürfte in die Playoffs (Platz eins bis sechs) beziehungsweise (PrePlayoffs). „Das wäre natürlich super, der Eishockeyklassiker“, schwärmt Detterbeck. Es sei aber auch gut möglich, dass der TEV Miesbach als Hauptrunden-Meister oder andere interessierte Clubs in die Oberliga Süd nachrücken. 18, 17 oder 16 Teams – „der Verband hat genug kreative Köpfe, um einen entsprechenden Modus zu entwerfen“, so der Dorfener Eishockey-Chef. Da hätten auch die Gladiators nichts dagegen, aber sie nehmen es einfach so, wie’s kommt. Hauptsache, es kann in der neuen Saison überhaupt gespielt werden. „Ansonsten wird es kritisch“, sagt Gladiators-Boss Rainier Sabus.

Bayernliga 2020/21:

Der vorläufige Stand: EHC Klostersee, TEV Miesbach (evtl. Nachrücker Oberliga), HC Landsberg Riverkings, EHC Löwen Waldkraiburg, TSV Erding Gladiators, EHF Passau Blackhawks, EC Pfaffenhofen Eishogs, TSV Peißenberg Eishackler, ESC Riverrats Geretsried, ESC Eispiraten Dorfen, ERV Schweinfurt Mighty Dogs, EHC Königsbrunn Pinguine, EA Schongau Mammuts; aus Landesliga rücken auf : ESV Buchloe, EA Kempten Sharks, ERSC Amberg Wild Lions, VFE Ulm/Neu-Ulm Devils.

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