Todesdrama am Königssee: Zwei junge Urlauber (21) ertrinken

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Kollektiver Siegestaumel: Die Eispiraten bejubeln zusammen mit ihren Fans das 11:1 gegen Vilshofen und den damit verbundenen Klassenerhalt.

Eishockey - Bayernliga-Verzahnungsrunde

Eispiraten sind am Ziel

Der ESC Dorfen hat sich mit einem starken Endspurt den Klassenerhalt in der Bayernliga gesichert.

Dorfen Dem 6:2-Auswärtserfolg vorige Woche in Buchloe ließen die Eispiraten beim Saisonfinale am Sonntag in heimischer Halle ein 11:1 gegen Vilshofen folgen.

Die endlose Verletzungsserie seit Saisonbeginn fand in der Verzahnungsrunde ihre Fortsetzung. Schon vor dem Trainerwechsel – von John Samanski trennte sich der ESC Ende November, Petr Vorisek löste Mitte Dezember die Interimstrainer Andi Tanzer und Michael Geisberger ab – war die Moral der Truppe ziemlich angeknackst. Doch die Eispiraten fingen sich allmählich wieder. Die Mannschaft wuchs nach dem Ausfall von bis zu sieben Stammspielern, darunter Topscorer Lukas Miculka, mehr und mehr zu einer Einheit zusammen. Jüngstes Beispiel: Am Unsinnigen Donnerstag, dem Dorfener „Nationalfeiertag“, verzichteten die Eispiraten auf den Fasching und bereiteten sich am Abend und auch tags darauf am Freitag auf die letzte Aufgabe intensiv vor.

Der gelungene Endspurt war letztlich auch notwendig, nachdem Buchloe die restlichen zwei Spiele 3:2 gegen Amberg und überraschend 6:1 gegen Geretsried gewonnen hatte. Großspurig hatte Geretsrieds Trainer Sebastian Wanner noch nach dem glücklichen Sieg der Riverrats gegen Dorfen versichert, dass man nach Buchloe fahre, um zu gewinnen.

„Die Niederlage heute in Dorfen ist zwar etwas hoch ausgefallen, aber wir haben uns die Landesliga schon in der Vorrunde gesichert“, betonte Vilshofens Betreuer Christian Altmann bei der Pressekonferenz. Sie hätten mit dem dritten Torwart gespielt, der habe trotz der Niederlage super gehalten. „Wir haben lange mitgehalten, aber dann wurde uns doch der Unterschied zur Bayernliga aufgezeigt“, resümierte er. Angesprochen auf den sensationellen 3:2-Heimsieg gegen Haßfurt ergänzte Altmann: „Wir haben das Ausländerteam auch in der Landesliga heim geschickt.“ Er bedauerte, dass man in Vilshofen immer noch kein Dach über dem Eisstadion habe, was die Nachwuchsarbeit des Vereins wesentlich einschränke.

Dorfens Trainer Vorisek bedankte sich bei der Abteilungsleitung, dass man ihm das Vertrauen geschenkt hatte. „Meine Mannschaft war sich auch in diesem letzten Spiel voll bewusst, dass wir den Sieg zur Abrechnung benötigten“, merkte er an. Ein Sonderlob hielt er noch für seine erste Reihe mit Attenberger, Vrba und Horky bereit, die acht Treffer erzielte und auch von der zweiten und dritten Reihe sowie Torwart Thomas Hingel kräftig unterstützt wurde.

Georg Brennauer

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