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Wild entschlossen: Die Eispiraten müssen am Sonntag gegen Vilshofen gewinnen, um in der Bayernliga zu bleiben.

Eishockey - Bayernliga-Verzahnungsrunde

Eispiraten zum Siegen verdammt

Wenn am Sonntag um 18 Uhr der ESC Vilshofen zum letzten Saisonspiel zu Gast in der Dorfener Dr.-Rudolf-Halle ist, sind die Eispiraten zum Siegen verurteilt.

Dorfen – Denn nur mit einem Erfolg kann sich der ESC den Bayernligaerhalt sichern.

Aktuell liegen die Isenstädter mit 27 Punkten an dritter Stelle, punktgleich mit der EA Schongau, immer noch verfolgt vom ESV Buchloe, der am Freitagabend sein Nachholspiel gegen Amberg 3:2 gewonnen hat. Am Sonntag treffen die Pirates noch auf den ESC Geretsried. Maximal könnten die Buchloer dann auf 29 Punkte kommen. Die Eispiraten müssen also die Vilshofen-Partie auf alle Fälle siegreich abschließen.

Dem Team aus der Isenstadt von Trainer Petr Vorisek ist zu raten, die Partie gegen die Niederbayern trotz des 10:1-Hinspielsiegs allemal ernst zu nehmen. Immerhin haben die Wölfe zuletzt in ihrer offenen Arena den in Bestbesetzung angetretenen ESC Haßfurt überraschend mit 3:2 Toren besiegt. Schon in der Rückrunde der Landesliga hatte Vilshofen gegen Haßfurt daheim die Oberhand behalten. Nicht zu vergessen: Der ESV Buchloe musste Anfang Februar beim 5:6 nach Verlängerung Federn lassen, ebenso Kempten beim 2:4 Ende Januar.

Zu den Leistungsträgern der Niederbayern zählen der deutsch-russische Stürmer und Spielertrainer Vladimir Gomov (39), der deutsch-polnische Stürmer und ehemalige Nationalspieler Robert Suchomski (41), Stürmer Matthias Zillinger sowie der slowakische Verteidiger Jaroslav Koma.

Im Hinspiel siegten die Eispiraten locker mit 10:1 Toren, nicht zuletzt, weil sich Vilshofen doppelt so viele Strafminuten wie Dorfen leistete. Bei den Eispiraten dürfte bis auf den zuletzt in Buchloe mit Spieldauerstrafe belegten Außenstürmer Bastian Rosenkranz der komplette Kader zur Verfügung stehen. „Mein Team wird schon wegen der Bedeutung der Partie den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen“, verspricht ESC-Trainer Vorisek.

Georg Brennauer

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