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Beschwörende Worte: Trainer Petr Vorisek (M.) stimmt sein Eispiraten-Team ein.

Bayernliga-Verzahnungsrunde

Das entscheidende Wochenende für die Eispiraten

Nur noch drei Spiele sind es, die dem ESC Dorfen im Restprogramm der Verzahnungsrunde Gruppe C bevorstehen.

Dorfen – Die beiden Begegnungen an diesem Wochenende, heute Abend um 20 Uhr im heimischen Dr.-Rudolf-Stadion gegen den ESC Geretsried und am Sonntag um 17 Uhr beim ESV Buchloe, stellen die größte Herausforderung in der zu Ende gehenden Saison da. Zwei Niederlagen dürften gleichbedeutend mit dem Abstieg in die Landesliga sein.

Mit 24 Punkten nach elf Spielen – die Wertung der jüngsten Heimpartie gegen Haßfurt mit eingeschlossen – belegen die Eispiraten aktuell den heiß umkämpften Platz drei in der Tabelle hinter Spitzenreiter Geretsried (27 Punkte) und der EA Schongau (24). Doch der ESV Buchloe sitzt den Dorfenern mit 20 Punkten bei einem Spiel weniger im Nacken.

Für die Eispiraten gilt es, heute zunächst die erste von zwei offenen Rechnungen zu begleichen. Im Hinspiel unterlagen die Dorfener in der offenen ESC-Arena 4:6 – trotz 4:3-Führung nach zwei Dritteln. Aus der Bayernligavorrunde steht jeweils ein knapper Heimsieg der beiden Rivalen (6:4 für Dorfen, 5:4 n. V. für Geretsried) in der Bilanz. Die jüngsten Ergebnisse der Riverrats mit jeweils 5:1 in Buchloe und Kempten sowie jeweils 8:5 in Haßfurt und gegen Amberg lassen aufhorchen. Das Team von Trainer Sebastian Wanner hat in der Defensive, aber besonders in den Angriffsreihen hohe individuelle Qualität aufzuweisen. Allen voran der 28-jährige tschechische Stürmer Ondrej Horvat. Der Topscorer brachte es in der Bayernliga-Vorrunde in 24 Einsätzen auf 21 Tore und 17 Assists sowie in der Verzahnungsrunde in elf Spielen auf 20 Treffer und 15 Vorlagen. Mit zu den torgefährlichen Angreifern zählt auch der ehemalige Tölzer Benedikt May, (8 Tore/13 Assists), der 31-jährige Kapitän Martin Köhler (8/13) und der 24-jährige tschechische Verteidiger Ondrej Stava (3/17). So erklärt sich auch das Torverhältnis von 78:39.

Eine sehr hohe Hürde steht den Isenstädtern dann im Piratenduell am Sonntag in Buchloe bevor. „Dies ist ein Sechs-Punkte-Spiel und für uns fast noch wichtiger als das Heimspiel gegen Geretsried“, unterstreicht ESC-Eishockeychef Manfred Detterbeck. Denn in Buchloe fällt möglicherweise die Entscheidung, wer von den beiden ewigen Konkurrenten in der kommenden Saison in der Bayernliga spielt. „Meine Team hat in den letzten Spielen viel Selbstvertrauen zurück gewonnen“, betonte ESC-Trainer Petr Vorisek trotz der kuriosen 4:5-Niederlage in der Schlussminute gegen Haßfurt. Jetzt hofft man im ESC-Lager, dass die Grippe nicht wieder für kurzfristige Ausfälle sorgt. Zuletzt hatte es Verteidiger Tobias Fengler und Stürmer Ernst Findeis erwischt.

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