ESC Dorfen auf Rang sieben

Eispiraten nehmen weiter Fahrt auf

Dorfen – Beim ESC Dorfen zeigt die Erfolgskurve weiter nach oben. Mit einem Sechspunkte-Wochenende rückten die Eispiraten nach zwischenzeitlichem verletzungs- und krankheitsbedingtem Tief Mitte Oktober jetzt nach drei Siegen in Serie mit aktuell 14 Zählern auf Rang sieben in der Tabelle vor.

Am meisten überraschten die Isenstädter am Freitagabend mit dem 4:2-Sieg beim ERV Schweinfurt. Dabei fehlten wiederum eine Handvoll Stammspieler, darunter der tschechische Leitwolf Lukas Miculka. ESC-Trainer John Samanski sprach anschließend von einer exzellenten Leistung seines Teams. Nach einer beschwerlichen Anfahrt über 319 Kilometer mit einigen Umleitungen erreichte der Teambus den Ice-Dom der hochgelobten Unterfranken verspätet, so dass nur noch ein kurzes Aufwärmen möglich war.

„Wir haben gut angefangen und sind mit dem 1:0 in die Pause gegangen, haben allerdings ein paar gute Chancen liegen gelassen“, betonte Samanski auf der Pressekonferenz. Im Mittel- und im Schlussdrittel habe sein Team einmal mehr ein geschlossenes Unterzahlspiel abgeliefert. Schweinfurts Trainer Zdenek Vanc bedauerte einige Individualfehler und sprach von einem verdienten Sieg für den ESC Dorfen.

Das negative Ergebnis für den ESC: Nach ambulanter Behandlung im der Schweinfurter Klinik von Jonas Huber (Schlüsselbeinbruch) und Bastian Rosenkranz (Innenband- eventuell Kreuzbandanriss) kehrte das siegreiche Team erst um 4 Uhr morgens nach Dorfen zurück.

Trotzdem wurde am Sonntag gegen den ESC Geretsried 6:4 gewonnen. Dessen Trainer Ludwig Andrä meinte, dass seine River Rats die Partie etwas sorglos angegangen seien, obgleich man wusste, dass Dorfen häufig sehr stark vorlege. Trotzdem hatte er ein Kompliment für sein Team, das nach dem schnellen 0:5-Rückstand mit zwei Treffern im ersten Drittel zurück in die Partie fand. Nach dem 3:5 im zweiten Drittel habe man es versäumt, eine zweifache Überzahl in ein Tor umzumünzen, um vielleicht doch noch einen Punkt zu holen, monierte Andrä.

Das gute Unterzahlspiel vor dem erneut starken Rückhalt Thomas Hingel im Tor hob Dorfens Coach besonders hervor. Leider, so Samanski, habe man all zu viele gute Torgelegenheiten schon im ersten und auch im Mitteldrittel verpasst.

Insgesamt ging es auch in dieser harten, jedoch weitgehendst fair geführten Partie nicht ohne Verletzungen ab. Beim ESC schied Verteidiger Alexander Rauscher aus. Er musste an der Augenbraue genäht werden, und bei Geretsried Stürmer Daniel Merl.

GEORG BRENNAUER

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