Die Hinrunde der Bayernliga-Abstiegsrunde geht für die Eispiraten heute Abend zu Ende. Um 19.30 Uhr muss Dorfen in Geretsried ran, der Sonntag ist spielfrei.
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Sehen wir heute dieses Trio? Lukas Miculka (l.) und Andreas Attenberger (r.) sind zurück, Torwart Andreas Tanzer könnte die Arbeit dazwischenkommen.

Langsam lichtet sich das Lazarett

ESC Dorfen: Comebacks machen Hoffnung vor dem Spiel in Geretsried

Die Hinrunde der Bayernliga-Abstiegsrunde geht für die Eispiraten heute Abend zu Ende. Um 19.30 Uhr muss Dorfen in Geretsried ran, der Sonntag ist spielfrei.

Dorfen – Mit der Partie beim ESC Geretsried am heutigen Freitagabend beschließt der ESC Dorfen die Hinrunde der Bayernliga-Abstiegsrunde. Beginn ist um 19.30 Uhr, der Sonntag ist spielfrei.

Von den sechs Vorrundenpartien findet nun das vierte auf fremdem Terrain statt, und auswärts haben sich die Eispiraten bisher nicht mit Ruhm bekleckert. Ein Zähler aus den bisherigen drei Spielen ist zu wenig, wenn man nicht bloß um den nackten Klassenerhalt spielen will.

Es zieht sich wie ein roter Faden durch diese Serie, dass bei den Auswärtsspielen meist ein größerer Ballast an Personalproblemen mit im Gepäck ist. So ist nicht sicher, dass es Torhüter Andreas Tanzer diesmal arbeitstechnisch rechtzeitig schafft. Er war diese Woche voll im Training, was man von seinem noch nicht schmerzfreien Kollegen Simon von Fraunberg nicht behaupten kann. „Wenn Andi dabei ist, wird Simon Backup machen, und wenn nicht, dann muss Andreas Marek aus der U 20 rein, aber Simon ist nur für die Bank eine Option“, kündigte Trainer Neal an.

Wieder zurück im Kader sind Lukas Miculka, Kapitän Andi Attenberger, der in Peißenberg beruflich bedingt fehlte, und Sandro Schroepfer nach längerer Verletzungspause. Die Liste der Ausfälle ist immer noch lang. Florian Brenninger fehlt seit dem Spiel vom 17. November in Waldkraiburg. Christian Göttlicher seit dem knüppelharten Abstiegsrundenauftakt gegen Schweinfurt, der viele Wochen verletzte Tobias Fengler trainiert wieder. Beide sollen das Wochenende darauf eingreifen. Bei Jonas Huber ist eine alte Handverletzung wieder aufgebrochen, Mario Sorsak hat sich in Peißenberg verletzt, und Lehramts-Referendar Ernst Findeis wird auch erst nächstes Wochenende wieder dabei sein.

Alles andere als komplett geht es nun zu den bärenstarken River Rats. Seit 29. Dezember sind sie in den letzten zwei Hauptrunden- und in den bisher fünf Abstiegsrundenpartien als Sieger vom Eis gegangen.

Für sie ist der 24. November 2019 mit dem 8:5-Sieg gegen Königsbrunn in die Geschichte eingegangen. Nach fast 14 Jahren haben sie wieder ein Dach überm Kopf, nachdem der schneereiche Winter 2004/05 dafür gesorgt hatte, dass von ihrem Heinz-Schneider-Stadion das Dach runter musste. Die Rückkehr aufs heimische Eis dürfte einer der Gründe für den Geretsrieder Höhenflug sein. Selbst das verletzungsbedingte Saison-Aus ihres Topscorers Ondrej Horvath beim bedeutungslosen Sieg zum Hauptrundenschluss in Dorfen warf sie nicht aus der Bahn. Mit dessen 25-jährigem tschechischen Landsmann David Hrazdira hat man Top-Ersatz gefunden. Weiterer Leitwolf ist Florian Strobl (29), der aus Tölz zurückkam. 

Helmut Findelsberger

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