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Der neue Eispirat: Martin Saluga.

Auswärts pfui, zuhause hui

Eispiraten retten durch Heimsieg ihr Auftaktwochenende

Die Standpauke zeigt Wirkung. Auf die 4:7-Niederlage in Pfaffenhofen folgte ein Heimsieg gegen Schweinfurt.

Dorfen – Mit einer gemischten Bilanz sind die ESC-Puckjäger in die Bayernliga-Hauptrunde gestartet. Einer 4:7-Niederlage in Pfaffenhofen ließen die Eispiraten einen 5:4-Heimsieg gegen Schweinfurt folgen. Mit dabei bei beiden Partien war der neue Kontingentspieler Martin Saluga.

Am Freitag sorgten die IceHogs im ersten Drittel mit einem 4:1-Vorsprung für die Vorentscheidung. Wenngleich die Eispiraten im zweiten Drittel Moral zeigten und bis zur erneuten Pause den 3:4-Anschluss schafften, zeigte sich doch, dass sie bis zu sieben verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle nicht kompensieren können. „Immerhin fehlten bei uns“, so Abteilungsleiter Manfred Detterbeck, „mit Florian Ullmann, Tobias Fengler und Jonas Huber drei Verteidiger“.

Kämpferisch gab es in Pfaffenhofen nichts auszusetzen, zumal Neuzugang Martin Saluga – ein ungarischer Staatsbürger, geboren in der Slowakei – nach dem 5:3 des ECP noch den 4:5-Anschlusstreffer erzielte. „Wir mussten es noch mit sechs Feldspielern ohne Torwart Thomas Hingel versuchen und kassierten so noch das 4:6 und 4:7“, bedauerte ESC-Coach Randy Neal.

In Dorfen sah man dann einen anderen ESC. „Ich habe mir die Leute vor dem Spiel gegen Schweinfurt nochmals zu Brust genommen“, verriet Neal in der Pressekonferenz nach dem Spiel am Sonntag. Diesmal hatten sogar zwei Verteidigerreihen gefehlt, nachdem Michael Numberger wegen Grippe passen musste. Die Stammverteidiger Johannes Kroner und Florian Mayer mussten Doppelschichten leisten, „ich konnte die jungen Leute wie den zum Verteidiger umfunktionierten Stürmer Christoph Lönnig und Sebastian Rappolder nicht gegen die Routiniers um den torgefährlichen Kanadier Jeffrey Murray alleine lassen“, sagte Neal. Rappolder integriert sich derweil immer besser ins Team und wurde mit dem tollen Treffer zum 3:1 belohnt. „Meine Leute haben sehr druckvoll und mit gutem Forechecking begonnen“, lobte Neal.

ERV-Coach Michael Dippold fand, sein Team habe im ersten Drittel eine schlechte Leistung gezeigt und sei viel zu weit weg vom Gegner gewesen. Im zweiten Drittel habe es noch sechs, sieben Minuten gedauert, „ehe wir zurückfanden und die Partie auf Augenhöhe führten – mit leichten Vorteilen für uns“, betonte Dippold. „Im Schlussdrittel haben wir euch teilweise an die Wand gespielt, und ich habe auf der Bank gesagt: ,Die können’s nicht mehr gewinnen, wenn wir nicht noch einen Fehler machen.‘“ Und dieser sei dann passiert, „als von uns gleichzeitig vier Mann wechselten“. Dadurch habe Dorfen noch verdient gewonnen, nicht zuletzt, weil ESC-Goalie Hingel in der Schlussminute auch noch eine dicke Chance des zweifachen EVR-Torschützen Daniel Tratz vereitelte.

Georg Brennauer

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