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Gehört dem Verletzten-Lazarett an: Simon von Fraunberg, einer von fünf gemeldeten ESC-Goalies. 

Eishockey

ESC Dorfen: Rekordverdächtige Rotation

Der Eishockey-Bayernligist ESC Dorfen hat bereits fünf Torhüter eingesetzt.

Dorfen – Seit Januar 2017 verfolgt die Eispiraten des ESC Dorfen eine schier unheimliche Verletzungsmisere. Der Bedarf an Torhütern ist dabei rekordverdächtig.

Als die Eishackler im Januar 2017 als Vierter der Bayernliga-Vorrunde in die Oberliga-Verzahnung starteten, fehlten vom Stamm-Trio Andi Tanzer und Nadja Gruber. Simon von Fraunberg erwischte es auch bald. Mit den nachverpflichteten Kevin Yeingst und Severin Cesak war bis Saisonende ein Quintett zum Einsatz gekommen.

Das Spielchen wiederholte sich in der folgenden Runde. In der Vorrunde bildeten Yeingst, von Fraunberg und Gruber das Trio, aber in der Oberliga-Verzahnung mussten schon die 17- bzw. 19-jährigen Andreas Marek und Kilian Ober als Backups auf die Bank. In diesem zweiten Teil der Saison 16/17 nahm die Verletzungsmisere überhaupt richtig Fahrt auf. So fiel unter anderem mit Lukas Miculka und Trevor Hills auch das Dorfener Ausländer-Duo komplett aus.

Vergangene Saison ging es auf der Position des letzten Mannes kurios zu. Zum Duo Hingel und von Fraunberg mussten für einen 40-minütigen Blitzeinsatz der 42-jährige Klaus Däffinger reaktiviert werden und einmal als Backup der 17-jährige Sebastian Pfeuffer.

Zwölf Spieltage sind in der aktuellen Bayernligasaison absolviert und beim ESC standen bereits fünf verschiedene Torhüter zwischen den Pfosten. Vom etatmäßigen Trio erwischte es an Spieltag acht Thomas Hingel, der sich beim Aufwärmen außerhalb der Halle den Mittelfuß brach und Andreas Marek kurzfristig als Backup einsprang. Der 19-Jährige war zufällig auch am Freitag darauf im Stadion, als sich Simon von Fraunberg beim Aufwärmen das Knie verdrehte. Marek machte den Backup hinter Tanzer, der zwei Tage später in Schongau angeschlagen passen musste. Da hatte die Stunde von Marek geschlagen. Am elften Spieltag war dieser mit seiner U 20 wieder unterwegs, also musste es Kilian Ober (21) aus der 1b alleine richten. Zuletzt in Miesbach bildeten dann die beiden das Gespann.

„Nicht alle im Verein waren einverstanden, dass wir mit fünf Torhütern im Aufgebot in die Bayernligasaison gehen“, sagt heute Dorfens Eishockeychef Manfred Detterbeck. „Aber bei unserem Pech habe ich mich zum Glück durchgesetzt.“

VON HELMUT FINDELSBERGER

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