Da bestand noch Hoffnung: In Unterzahl glich Martin Führmann (l.) zum 1:1 aus. Am Ende hieß es aber 2:3. Foto: weingartner

Kein Wunder gegen den Spitzenreiter

Dorfen - Nach der 2:3-Niederlage gegen den EHC Bayreuth ist klar: Der ESC Dorfen hat das Halbfinale verpasst.

Im letzten Heimspiel der Zwischenrunde unterlag der ESC Dorfen dem Spitzenreiter EHC Bayreuth mit 2:3 (1:3, 0:0, 1:0) Toren. Die Eispiraten hielten zunächst gut dagegen. Allerdings bekam Torhüter Andi Tanzer weit mehr zu tun als Gästegoalie Tim Siekmann. In der 14. Minute gingen die Franken in Führung. Andreas Geigenmüller nutzte im zweiten Anlauf ungedeckt aus kurzer Distanz die Chance.

Nachdem die Eispiraten die erste Unterzahl überstanden hatten, antworteten sie bei der zweiten numerischen Unterlegenheit mit dem 1:1 (14.). Martin Führmann erwischte die Scheibe an der gegnerischen Blauen Linie und ließ dem Goalie des EHC mit einem exzellenten Rückhandschuss keine Chance. Fast vom Bully weg schafften dann die Gäste doch ihr Powerplay-Tor zum 2:1 durch Jozef Potac und erhöhten vor der Pause durch Marcel Juhasz auf 3:1 (19.).

Im zweiten Drittel investierten die Eispiraten noch mehr an Kampfkraft. Die Chancen auf Dorfener Seite waren allerdings spärlich, weil die Gäste ihr Gehäuse auch in Unterzahl gut abschirmten. Auf der Gegenseite war aber auch für die Topscorer der Oberfranken stets Endstation bei Goalie Tanzer.

Im letzten Drittel waren die Eispiraten offensichtlich von der zweiten Luft beflügelt. Jedenfalls legten sie den Tigers einen Beißkorb an und kamen besser in die Partie. Nachdem Chad Anderson auf Zuspiel von Markus Potzel das 2:3 geglückt war, waren die Isenstädter dem Ausgleich sehr nahe. Dann bediente Michael Trox mit einem Superpass Anderson. Beim Schuss des Kandiers hatte der EHC-Goalie das Glück des Tüchtigen. Eine Zwei-Minuten-Strafe für Marius Fürbeck stoppte das Anrennen der Eispiraten auf das Gästetor, so dass die Oberfranken ihren knappen Sieg über die Zeit brachten. (br)

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