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Sicherer Rückhalt: ESC-Torwart Andreas Marek pariert reaktionsschnell. Florian Ullmann und Erik Walter (v. l.) beobachten die Szene.

Eishockey

Traumtor besiegelt Dorfens Sieg

Kristaps Millers entscheidet Partie gegen Peißenberg zugunsten der Eispiraten.

Dorfen – Nach einem beeindruckend kämpferischen Auftritt und sehr diszipliniert bezwang der ESC Dorfen am Freitagabend den TSV Peißenberg 4:2 (2:0, 1:2, 1:0).

Mit schmälerem Aufgebot als zuletzt empfingen die Eispiraten die Pfaffenwinkler. Zum Quartett der bekannten Ausfälle hatten sich noch Alexander Voglhuber (verletzt) und Florian Brenninger (erkrankt) gesellt. 16 plus 2 konnte Trainer Franz Steer aufbieten, sein Gegenüber und Vorgänger beim ESC, Randy Neal, hatte auch nicht mehr zur Verfügung.

Bissig und mit viel Tempo legten die Hausherren los. Christoph Obermaier brachte die Scheibe nach gut vier Minuten in bester Position an Korbinian Sertl im TSV-Tor nicht vorbei. Dann lag der 19-jährige ESC-Angreifer ausgeknockt auf dem Eis. Für ihn war die Partie ebenso beendet wie für Peißenbergs Manuel Singer für dessen Kniecheck.

Als gut eine Minute später der nächste Eishackler auf die Strafbank musste, machte Dorfen das, was man mit zwei Mann mehr machen muss. Von Lukas Miculka klasse bedient, traf Kapitän Christian Göttlicher zum 1:0. Drei Minuten später bekam Sandro Schroepfer den Puck von Johannes Kroner in den Lauf gespielt und Sertl war erneut geschlagen. Eine Dorfener Strafzeit noch in dieser 11. Minute brachte die Gäste dann ins Spiel. Der junge Andreas Marek hielt das ESC-Heiligtum mit viel Können und auch Glück sauber.

Peißenberg brachte eine Strafzeit ins zweite Drittel mit, ließ aber mit ganz starkem Penaltykilling nichts zu. Als ESC-Keeper Marek immer mehr in den Brennpunkt geriet, bediente Miculka blitzschnell Ernst Findeis zum 3:0. Neun Sekunden dauerte es in dieser 25. Minute, und Valentin Hörndl hatte für die Gäste den alten Abstand wieder hergestellt. Eine Strafzeit wurde dank Marek überstanden. Als Hörndl nicht zu halten war, staubte Elias Maier zum Anschlusstreffer ab. Die jungen Eispiraten gerieten nun etwas ins Schwimmen, brachten den knappen Vorsprung aber in die zweite Pause.

Kopf und Kragen musste ESC-Goalie Marek nach Wiederbeginn riskieren, ehe eine Gästestrafzeit den Spielverlauf wieder änderte. Mit einem Traumtor als Vorbereiter und Vollstrecker gelang Kristaps Millers das erlösende 4:2. Nach diesem Brustlöser ließen die Eispiraten nichts mehr anbrennen und sackten letztendlich verdient drei Punkte ein.

Statistik:

Tore/Assists:1:0 (8.) Göttlicher (Miculka, Mayer/5-3), 2:0 (11.) Schroepfer (Numberger, Kroner), 3:0 (25.) Findeis (Blaha, Miculka), 3:1 (25.) Hörndl, 3:2 (30.) Maier (Ondörtoglu, Hörndl), 4:2 (49.) Millers (Steiner, Miculka/5-4) – Hauptschiedsrichter: Maximilian Reitz – Strafminuten: ESC 4 / TSV 15 + 20 – Zuschauer: 200.

HELMUT FINDELSBERGER

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