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Defensivfehler bringen River Rats in die Bredouille

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Von: Thomas Wenzel

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Durch einen abgefälschten Schuss von Dominic Fuchs (li.) gingen die Geretsrieder River Rats gegen Pegnitz in Führung, gewannen am Ende jedoch mit Mühe mit 4:3.
Durch einen abgefälschten Schuss von Dominic Fuchs (li.) gingen die Geretsrieder River Rats gegen Pegnitz in Führung, gewannen am Ende jedoch mit Mühe mit 4:3. © hans lippert

Mit einem mühsamen 4:3-Erfolg gegen den EV Pegnitz sind die Geretsrieder River Rats in die Bayernliga-Abstiegsrunde gestartet.

Geretsried – Mehr Mühe als erhofft hatte das Geretsrieder Eishockeyteam am Freitagabend zum Auftakt der Bayernliga-Abstiegsrunde. Nach dem 4:3 (3:1, 1:0, 0:2)-Sieg gegen den EV Pegnitz war Hans Tauber jun. zwar mit dem Resultat zufrieden, nicht jedoch mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Womöglich hat die Nervosität heute eine Rolle gespielt“, meinte der ESC-Coach. Sein Team habe sich zu viele Fehler in der Defensive erlaubt. „Und wir haben nach unserer klaren Führung zugelassen, dass Pegnitz ins Spiel gekommen ist.“

Wie gewohnt starteten die ohne Martin Köhler, Josef Reiter und Daniel Merl angetretenen River Rats druckvoll. Nach acht Minuten verhalf ihnen ein Pegnitzer Eigentor zum 1:0. Klaus Berger erhöhte nach einem Break nach 15 Minuten auf 2:0. Doch nur 16 Sekunden später offenbarte die ESC-Defensive die erste Unachtsamkeit, die die Oberfranken durch Paul Wolf zum 1:2 nutzten. Zum Glück stellte Marek Haloda mit einem Schlagschuss in Überzahl den alten Abstand wieder her – 3:1 (19.).

Im zweiten Abschnitt taten sich die Hausherren schwer, während die Ice Dogs immer besser ins Spiel kamen. Keeper Martin Morczinietz bewahrte hier mehrfach sein Team, ehe Jakob Heigl nach 27 Minuten den Vorsprung auf 4:1 ausbaute. Dass die Pegnitzer im Schlussdrittel ihr Heil in der Flucht nach vorne suchten, überraschte den ESC sichtlich. Michael Breyer (45.) und Daniel Sonnenberg (50.) brachten die Gäste auf 3:4 heran. Coach Tauber nahm eine Auszeit, die jedoch kaum Wirkung zeigte. Allerdings hatten auch die Geretsrieder in der Schlussphase noch drei Topchancen, um ihren letztlich verdienten Sieg deutlicher gestalten zu können.  

Geretsried - Pegnitz 4:3 (3:1, 1:0, 0:2) - Tore: 1:0 (7:21) Fuchs, 2:0 (14:25) Berger (Hochstraßer), 2:1 (14:41) Wolf (Seibel), 3:1 (18:05) Haloda (Horvath 5-4), 4:1 (26:50) Heigl (Hölzl, Harrer), 4:2 (44:52) Breyer (Navarra), 4:3 (49:03) Sonnenberg (Holomek 5-4). – Strafminuten: ESC 8, EVP 10. – Zuschauer: 318.

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