1. Startseite
  2. Sport
  3. Eishockey
  4. ESC Geretsried

Die „Mannschaft der Stunde“ kommt nach Geretsried

Erstellt:

Von: Thomas Wenzel

Kommentare

Einer kommt, einer geht: Während Maximilian Hüsken (blaues Trikot, li.) den River Rats wieder zur Verfügung steht, muss sein Stürmerkollege Ondrej Horvath (2.v.re.) wegen einer Rückenverletzung pausieren.
Einer kommt, einer geht: Während Maximilian Hüsken (blaues Trikot, li.) den River Rats wieder zur Verfügung steht, muss sein Stürmerkollege Ondrej Horvath (2.v.re.) wegen einer Rückenverletzung pausieren. © hans lippert

Angeschlagene Geretsrieder River Rats empfangen am Sonntag um 17.30 Uhr in ihrem einzigen Wochenend-Spiel den TSV Peißenberg. Im Stadion gilt die 2 G plus-Regel, und es gibt vor Ort keine Testmöglichkeit für die Zuschauer.

Geretsried – Man kann es nur vermuten, aber Rudi Sternkopf dürfte nicht gerade unglücklich darüber sein, dass das Geretsrieder Eishockeyteam derzeit häufig nur einmal pro Wochenende im Einsatz ist. Zu krass sind die Verletzungssorgen im Kader des Bayernligisten. „In dieser Woche waren gerade einmal elf Mann im Training“, berichtet der Coach. Zu den bekannten Ausfällen von Marek Haloda (Rippen), Daniel Merl (Knie), Xaver Hochstraßer (Schulter) haben sich nun auch noch der grippekranke Benedikt May und Ondrej Horvath gesellt. Der Torjäger kassierte in einer für ihn ohnehin unbefriedigenden Partie gegen Schweinfurt (5:6) in der Schlussphase einen Open-Ice-Check, weshalb ihn jetzt Rückenschmerzen plagen. „Ich habe nur noch einen Mittelstürmer zur Verfügung“, klagt Sternkopf, der mit vier Verteidigern und acht Stürmern zurecht kommen muss. Immerhin hat sich nach längerer Verletzungs- und Krankheitspause nun zumindest Maximilian Hüsken zurückgemeldet.

Dass es nach einem 5:3-Sieg am Freitag bei den Mighty Dogs im Rückspiel eine Heimniederlage setzte, ist für den ESC-Coach erklärbar: „Schweinfurt war am Sonntag wesentlich stärker.“ Seiner Mannschaft hingegen fehle mittlerweile komplett das Selbstvertrauen, mit dem man nach der ausgezeichneten Vorbereitung in die Saison 2021/22 gestartet war. „Durch die vielen verletzungsbedingten Ausfälle hat das Team einen Knacks bekommen“, hat der Coach festgestellt.

Sicherlich keine ideale Konstellation, dass die River Rats nach einem spielfreien Freitag am Sonntag um 17.30 Uhr im Heinz-Schneider-Eisstadion auf die „Mannschaft der Stunde“ (Sternkopf) treffen – den TSV Peißenberg. Die Miners, die das Hinspiel gegen Geretsried mit 4:2 gewannen, holten als Tabellendritter zuletzt beim starken EHC Klostersee einen 1:0-Sieg in der Verlängerung und setzten sich daheim gegen den selben Gegner mit 5:4 durch. Trainer Christian Kratzmeir hat mit Korbinian Sertl den Torhüter mit den wenigsten Gegentreffern sowie mit dem Ex-Peitinger Dominic Krabbat, Tomas Rousek und Tasso Fissekis drei Top-Scorer. „Auch wenn es für uns schwer wird“, sagt Sternkopf, „werden wir uns mit allen Kräften dagegen stemmen.“

2G plus-Regel im Eisstadion - Keine Testmöglichkeit vor Ort

Das war in der Kürze der Zeit für einen kleinen Sportverein nicht zu stemmen. „Wir werden beim Heimspiel gegen Peißenberg noch keine Teststation für unsere Fans vor dem Eisstadion anbieten können. Wir schauen, dass das für die nächsten Termine klappt“, teilte Markus Janka auf Anfrage mit. Wie der ESC-Vorsitzende erklärt, darf die Halle nur zu einem Viertel ausgelastet werden. Die entsprechende Anzahl von Tickets ist an der Abendkasse verfügbar; Saisonkarteninhaber werden gebeten, frühzeitig zu kommen. Zutritt für Zuschauer erfolgt nach der 2G plus-Regel – die Fans müssen also neben einem Impf- oder Genesenen-Nachweis auch eine offizielle Bestätigung einer Apotheke oder einer Teststation für einen Schnell-/PCR-Test mitbringen. Im Gebäude gilt Abstandsgebot und FFP 2-Maskenpflicht.

Auch interessant

Kommentare