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ESC-Coach Neal: „Dürfen nicht mehr so viele Tore kassieren“

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Von: Thomas Wenzel

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Paroli geboten haben die River Rats um (blaue Trikots, v.li.) Benedikt May und Matthias Hölzl im Hinspiel dem EHC Waldkraiburg. Dort ist der ESC am Sonntag zu Gast.
Paroli geboten haben die River Rats um (blaue Trikots, v.li.) Benedikt May und Matthias Hölzl im Hinspiel dem EHC Waldkraiburg. Dort ist der ESC am Sonntag zu Gast. © hl

Zum Abschluss der Bayernliga-Vorrunden sind die Geretsrieder River Rats bei den heimstarken Waldkraiburgern zu Gast. ESC-Trainer Randy Neal möchte im Vorgriff auf die ab nächster Woche anstehende Abstiegsrunde das Defensivverhalten seiner Mannschaft verbessern.

Geretsried – Am Freitag daheim gegen den EHC Klostersee, am Sonntag um 18 Uhr beim EHC Waldkraiburg – mit zwei ganz dicken Brocken bekommt es das Geretsrieder Eishockeyteam am letzten Wochenende in der Bayernliga-Vorrunde zu tun. „Das ist gut, dass wir zwei starke Gegner haben. Dann können wir uns gut vorbereiten auf die Abstiegsrunde“, sagt Trainer Randy Neal. Bei seiner Amtsübernahme vor zwei Wochen hat der 65-Jährige eine Mannschaft vorgefunden, die zwar krankheitsbedingt personell dezimiert, moralisch aber intakt ist. „Die Jungs sind läuferisch stark und immer willig“, hat der Kanadier festgestellt.

Größere Veränderungen sind also nicht notwendig, doch Neal möchte die Defensivarbeit optimieren. „Wir dürfen einfach nicht mehr so viele Gegentore kassieren, noch dazu aus eigentlich ungünstigen Positionen“, so der Coach. Seitdem werde im Training intensiv an entsprechenden Maßnahmen gearbeitet. „Klar können wir viele Tore schießen. Aber wir müssen auch mal ein Spiel nur mit 2:1 gewinnen können“, fordert Neal.

Abwehrarbeit beginnt bekanntlich schon im Angriff, und deshalb möchten die Geretsrieder am Sonntag den starken Waldkraiburgern schon frühzeitig Paroli bieten. „Wir wollen bereits im Mitteldrittel das Spiel des Gegners verlangsamen“, verrät der ESC-Trainer. Schwer werde es ohnehin werden, denn der EHC hat bis zum Freitag sechs Siege in Folge eingefahren. Zuletzt gewann der Tabellendritte gegen Kempten (5:4) und in Ulm (3:2). Dass man Waldkraiburg zumindest ärgern kann, bewiesen die River Rats im Hinspiel, das sie erst in der Verlängerung mit 3:4 abgeben mussten.

Weil die Corona-Rekonvaleszenten frühestens nächste Woche zur Verfügung stehen, setzt der Trainer erneut auf die Junioren Luis Huber und Matthias Hölzl. „Sie haben ihre Sache bisher sehr gut gemacht“, betont Neal. „Jedes Spiel, das sie jetzt mitmachen können, ist wichtig. Denn sie sollen in Zukunft ja in dieser Mannschaft spielen.“

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