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ESC-Coach Roth: „Von Sekunde eins an hellwach sein“

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Von: Thomas Wenzel

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Zwei Wochen wird Benedikt May (li.) den Geretsrieder River Rats fehlen. Den Mittelstürmer plagt eine Adduktorenverletzung.
Zwei Wochen wird Benedikt May (li.) den Geretsrieder River Rats fehlen. Den Mittelstürmer plagt eine Adduktorenverletzung. Foto: hans lippert © hans lippert

Nach den beiden Niederlagen zum Saisonauftakt peilt das Geretsrieder Eishockeyteam im Heimspiel am heutigen Freitag den ersten Sieg an. Doch mit dem ESC Kempten kommt ein ambitionierter Gegner ins Heinz-Schneider-Stadion.

Geretsried – Als höflicher Gastgeber erwies sich zuletzt der EHC Königsbrunn im Bayernliga-Match gegen die Geretsrieder River Rats. Zwar holte sich der Meisterschaftsaspirant beim 5:3-Sieg alle drei Punkte, doch sparten die Pinguine nach der Schlusssirne nicht an Komplimenten für die „hochmotivierten“ sowie „unangenehm und hart spielenden“ Gäste. „Natürlich ist ein solches Lob schön, aber letztlich bringt es uns nichts“, sagt Stefan Roth.

Der ESC-Coach haderte vielmehr mit den individuellen Fehlern, die seine Mannschaft bereits in den ersten Minuten auf die Verliererstraße geführt hatten. Für das Heimspiel am heutigen Freitag gegen den ESC Kempten (19.30 Uhr) fordert Roth deshalb eindringlich: „Das Wichtigste ist, dass wir von Sekunde eins an hellwach sind.“ Um gut ins Spiel reinzukommen und nicht wieder einem frühen Gegentor hinterher laufen müssen, gehöre in erster Linie, „dass jeder seine eigenen Aufgaben erledigt und nicht schaut, was der andere macht“.

Die Kemptener schätzt der Trainer ebenso stark ein wie Königsbrunn, sind sie doch mit Siegen in Amberg (2:1) und gegen Pegnitz (8:4) in die Saison gestartet. „Sie haben einen neuen Trainer und routinierte Neuzugänge“, warnt Roth. Auffällig ist, dass sein Kollege Brad Miller einige älterer Semester in der Mannschaft hat. Neben Kapitän Alexander von Sigriz (40) und Verteidiger Daniel Rau (40) sind dies auch die Zugänge Eric Nadeau (48/vom EV Füssen) und Michel Maaßen (40/von Hammer Eisbären) sowie der tschechische Stürmer Rostislav Martynek (40/von HC Trinek). Die zweite Kontingentstelle besetzt sein 23-jähriger Landsmann Dan Przybyla, der aus Frankreich kam. „Das Alter bedeutet nichts. Diese Routiniers sind insbesondere im Powerplay sehr gefährlich, weil sie gut die Scheibe laufen lassen“, warnt der ESC-Trainer.

Er selbst wird wie schon in Königsbrunn drei Blöcke aufbieten, dazu noch je zwei Einwechselspieler. Zwei Wochen pausieren muss Benedikt May wegen einer Adduktorenverletzung, während Daniel Merl wohl wieder einsatzbereit ist.

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