1. Startseite
  2. Sport
  3. Eishockey
  4. ESC Geretsried

ESC-Coach Sternkopf: „Defensiver denken“

Erstellt:

Von: Thomas Wenzel

Kommentare

Die Nase vorne hatten Josef Reiter (li.) und die River Rats im letzten Heimspiel gegen Schweinfurt am 19. Januar 2020, das mit einem 6:1-Sieg endete.
Die Nase vorne hatten Josef Reiter (li.) und die River Rats im letzten Heimspiel gegen Schweinfurt am 19. Januar 2020, das mit einem 6:1-Sieg endete. © hans lippert

Im Heimspiel gegen den ERV Schweinfurt richten die Geretsrieder River Rats ihr Augenmerk auf die beiden kanadische Stürmer der Gäste. Bei den Mighty Dogs gab es am Freitag einen 5:3-Erfolg.

SchweinfurtGeretsried – Am Freitag in Schweinfurt, aber Sonntag daheim gegen Schweinfurt – die Aufgaben des Geretsrieder Eishockeyteams an diesem Wochenende ähneln einem Play-off-Programm, sind aber reine Willkür des Terminkalenders. Rudi Sternkopf hat sich für beide Fälle eine Taktik zurecht gelegt. „Auswärts wollen wir so lange wie möglich ohne Gegentor bleiben und setzen auf Konter“, verrät der ESC-Trainer. Vor heimischer Kulisse erwartet er, „dass wir das Spiel in die Hand nehmen“.

So eben auch am Sonntag, wenn um 17.30 Uhr die Schweinfurter Mighty Dogs im Heinz-Schneider-Eisstadion zu Gast sind. Als Tabellen-13. und mit nur zwei Siegen in acht Partien (5:2 gegen Pfaffenhofen, 6:5 gegen Schongau) sicherlich kein furchteinflößender Gegner. „Aber sie haben zuletzt dem TEV Miesbach das Leben schwer gemacht“, erinnert Sternkopf an die knappe 3:5-Niederlage der Unterfranken beim Titelaspiranten. Schlüsselspieler im Team von Trainer Andreas Kleider sind neben Kapitän Semjon Bär und dem bereits 51-jährigen ehemaligen DEL 2-Verteidiger Esbjörn Hofverberg die Kanadier Dylan Hood (9 Scorerpunkte) und Joshua Bourne (10 Scorerpunkte). „Ich gehe davon aus, dass diese Beiden das typische geradlinige Eishockey aus ihrer Heimat spielen und immer torgefährlich sind“, sagt der Geretsrieder Trainer. Deshalb gelte es für alle ESC-Reihen darauf zu achten, „dass wir gegen diesen Schweinfurter Block kein Gegentor kassieren“.

Nicht gerade erleichtert wird den Hausherren ihre Aufgabe durch die anhaltenden Personalsorgen. Mit Marek Haloda (Rippen), Daniel Merl (Knie), Maximilian Hüsken (krank) und Xaver Hochstraßer (Schulter) fehlen gleich vier Stammspieler, weshalb Sternkopf erneut nur noch vier Verteidiger hat. „In so einer Situation muss man als Abwehrspieler einfach anders auftreten und defensiver denken“, wünscht sich der Coach. Was natürlich gleichermaßen für die Mannschaftskollegen im Angriff gilt.

River Rats Geretsried

Morczinietz, Freytag – Fuchs, Jorde, Gania, Englbrecht – Heigl, Horvath, Strobl, Berger, May, Köhler, Bursch, Reiter, Harrer.

Auch interessant

Kommentare