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ESC-Coach Tauber: „Wir fahren zweigleisig – auch im Kopf“

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Von: Thomas Wenzel

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Auf einen Ausrutscher des ESC Kempten müssen die Geretsrieder River Rats um Junior Luis Huber (Mi.) hoffen – und ihr Sonntagsmatch in Schweinfurt gewinnen.
Auf einen Ausrutscher des ESC Kempten müssen die Geretsrieder River Rats um Junior Luis Huber (Mi.) hoffen – und ihr Sonntagsmatch in Schweinfurt gewinnen. © hans lippert

Die Geretsrieder River Rats wittern im Fernduell mit Kempten weiterhin ihre Chance auf den achten Platz, der zur Teilnahme an der Meisterrunde berechtigt. Am Sonntag muss der ESC deshalb in Schweinfurt gewinnen.

Geretsried – Noch zwei Spieltage stehen in der Eishockey-Bayernliga auf dem Plan, doch im Rennen um die Teilnahme an der Meisterrunde ist nur noch ein einziger Platz zu vergeben. Und den können sich nur noch der ESC Kempten oder der ESC Geretsried sichern. Voraussetzung: Die Allgäuer (42 Pkt.) müssen ihre beiden ausstehenden Partien gegen Waldkraiburg und in Dorfen verlieren; die River Rats (37 Pkt.) jedoch in Schweinfurt und gegen Peißenberg gewinnen. „Den Druck hat Kempten“, meint Coach Hans Tauber jun., räumt jedoch ein: „Wir wissen ja, warum wir bislang nur auf Rang neun stehen.“ Die Chance, sich doch noch entscheidend um einen Platz im Tableau zu verbessern, sei eher klein. „Wir müssen darauf warten, was Kempten macht. Und wir müssen unsere eigenen Aufgaben lösen“, so Tauber.

Dazu zählt auch ein Sieg am Sonntag um 18 Uhr beim ERV Schweinfurt. „Darauf haben wir uns die ganze Woche vorbereitet“, betont der Trainer. Die Mighty Dogs haben am vergangenen Wochenende mit Niederlagen in Dorfen (4:5) und gegen Miesbach (2:8) ihre letzte Chance auf Rang acht aus der Hand gegeben. Es sei also völlig unklar, wie die Gastgeber jetzt auftreten werden: „Entweder wollen sie uns ärgern und spielen frei auf. Oder sie lassen es jetzt langsamer angehen.“ Für die Geretsrieder gehe es nicht nur darum, „dass wir unser Spiel aufziehen“. Auch ist es wohl dringend notwendig, die beiden Schlüsselspieler des ERV unter Kontrolle zu bekommen: Der Kanadier Dylan Hood ist mit 51 Punkten der viertbeste Scorer der Bayernliga; US-Boy Joey Sides hat es bislang auf 18 Tore und 26 Vorlagen gebracht.

„Wir möchten gerne ähnlich souverän auftreten wie bei unserem 5:3-Sieg im Hinspiel“, wünscht sich Hans Tauber, der allerdings auf die verletzten Johanna May und Daniel Bursch sowie Daniel Merl (krank) verzichten muss. Es gehe auch darum, die starke Leistung beim jüngsten 4:2-Erfolg in Schongau zu bestätigen und weiter Selbstbewusstsein zu tanken. Ob es dann ab Februar für den ESC in der Meister- oder der Abstiegsrunde weitergeht, sei nebensächlich: „Wir fahren zweigleisig – auch im Kopf.“  

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