1. Startseite
  2. Sport
  3. Eishockey
  4. ESC Geretsried

ESC: Die Mighty Dogs beißen zurück

Erstellt:

Von: Thomas Wenzel

Kommentare

Schwer taten sich die ESC-Stürmer um Daniel Bursch (re.) gegen das Schweinfurter Abwehrbollwerk. Am Ende stand eine 5:6-Heimniederlage gegen die Mighty Dogs.
Schwer taten sich die ESC-Stürmer um Daniel Bursch (re.) gegen das Schweinfurter Abwehrbollwerk. Am Ende stand eine 5:6-Heimniederlage gegen die Mighty Dogs. © hl

Sonntag war der Tag der Revanche. Keine 48 Stunden nach dem 5:3-Erfolg beim ERV Schweinfurt hat das Geretsrieder Eishockeyteam gegen den selben Gegner eine 5:6 (0:1, 4:4, 1:1)-Heimniederlage hinnehmen müssen.

Geretsried - Rudi Sternkopf sprach von einem „verdienten Sieg“ der Gäste. Nach Ansicht des ESC-Trainers war das zweite Drittel der Knackpunkt. „Da sind wir viel zu oft in Konter gelaufen, haben uns häufig Fehlpässe im gegnerischen Drittel geleistet“, so Sternkopf. Alles in allem habe man „zu viele unnötige Tore kassiert“.

Obwohl die ersten Chancen den Hausherren gehörten, gingen die Mighty Dogs nach 47 Sekunden durch Semjon Bär in Führung. Geretsried bestimmte in der Folge das Spiel, scheiterte aber immer wieder am Abwehrbollwerk des ERV um Torhüter Benedict Roßberg. Im zweiten Abschnitt fielen die Tore dann wie reife Früchte – sehr zum Unmut von ESC-Keeper Martin Morczinietz, denn ein ums andere Mal tauchten Schweinfurter Stürmer frei vor seinem Kasten auf. Josef Reiter erzielte in Unterzahl den 1:1-Ausgleich (24.), den Dylan Hood mit dem 1:2 beantwortete (24.). Aufatmen, als Benedikt May (25.) und Dominic Fuchs (26.) die River Rats mit 3:2 in Front brachte. Dann drehte jedoch Nils Melchior auf und schoss die Mighty Dogs mit 5:3 in Führung (28./35./37.). Noch vor der zweiten Pause gelang erneut Reiter der 4:5-Anschlusstreffer.

Im Schlussdrittel versuchten die Geretsrieder noch einmal alles. Doch von der ersten Angriffsreihe war quasi nichts zu sehen und im Abschluss fehlte das Glück, das die tüchtigen Schweinfurter an diesem Tag auf ihrer Seite hatten. Hood erzielte noch das 4:6 (54.), während dem ESC lediglich noch ein fünftes Tor durch Stephan Englbrecht blieb. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die 60 Minuten lang gekämpft hat“, freute sich ERV-Coach Andreas Kleider nach der Partie zurecht.

Geretsried – Schweinfurt 5:6 (0:1, 4:4, 1:1)

Tore: 0:1 (0:47) Bär (Heckenberger), 1:1 (23:06) Reiter (Bursch 4-5), 1:2 (23:52) Hood (Melchior), 2:2 (24:06) May (Köhler, Heigl), 3:2 (25:26) Fuchs (Heigl, Köhler), 3:3 (27:23) Melchior (Hood), 3:4 (34:21) Melchior (Masel), 3:5 (36:44) Melchior (Hood), 4:5 (38:28) Reiter (Bursch, Harrer), 4:6 (53:30) Hood (Asmus), 5:6 (59:18) Englbrecht (Fuchs, Bursch 5-4). – Strafminuten: ESC 8, ERV 10. – Zuschauer: 303.

Auch interessant

Kommentare