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Geretsrieder Traum von der Meisterrunde ist geplatzt

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Von: Thomas Wenzel

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Blitzstart: Bereits nach 34 Sekunden brachte Benedikt May (2.v.li.) die Geretsrieder River Rats in Schweinfurt in Führung. Am Ende siegte der ESC verdient mit 4:2.
Blitzstart: Bereits nach 34 Sekunden brachte Benedikt May (2.v.li.) die Geretsrieder River Rats in Schweinfurt in Führung. Am Ende siegte der ESC verdient mit 4:2. © hans lippert

Die Geretsrieder River Rats haben zwar am Sonntag einen souveränen 4:2-Sieg in Schweinfurt eingefahren. Weil aber parallel dazu Kempten sein Heimspiel gegen Waldkraiburg gewonnen hat, kann der ESC den achten Platz und damit die Meisterrunde nicht mehr erreichen.

Schweinfurt/Geretsried – Der Traum des Geretsrieder Eishockeyteams vom Einzug in die Bayernliga-Meisterrunde ist am Sonntagabend geplatzt. Zwar feierten die River Rats einen 4:2 (3:0, 1:2, 0:0)-Sieg beim ERV Schweinfurt, doch zeitgleich baute Platz-Acht-Konkurrent ESC Kempten mit einem 4:1-Heimerfolg den Vorsprung auf uneinholbare fünf Punkte aus. „Schade, dass es nicht gereicht hat, denn wir haben hier ein gutes Spiel mit zwei sehr guten Dritteln gezeigt“, sagte Trainer Hans Tauber jun.. Nun habe man frühzeitig die Gewissheit, das es in der Abstiegsrunde weitergeht.

Die Geretsrieder starteten furios, denn schon nach 34 Sekunden gelang Benedikt May die 1:0-Führung. Auch in der Folge waren die Gäste spielbestimmend und bauten ihren Vorsprung verdientermaßen durch Tore von Martin Köhler (10.) und Xaver Hochstraßer (11.) auf 3:0 aus. „Wir hatten das Spiel komplett in der Hand“, betonte Tauber. Zu diesem Zeitpunkt sah es im Rennen um Platz acht gut aus, denn Waldkraiburg hielt in Kempten lange Zeit einen 1:0-Vorsprung und dann ein 1:1-Remis.

In Schweinfurt waren jetzt die Mighty Dogs am Drücker, die durch Nils Melchior (26.) und Alexander Asmus (29.) auf 2:3 herankamen. Nur zwölf Sekunden später brachte jedoch Jakob Heigl den ESC mit 4:2 in Front. „Leider haben die Schiedsrichter mit ihren Entscheidungen das Spiel kaputt gemacht“, ärgerte sich der ESC-Coach unter anderem über die ungerechte Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Ondrej Horvath nach einer Rangelei mit ERV-Verteidiger Sean Fischer.

Während im Schlussdrittel in Kempten die Partie zugunsten der Hausherren kippte, ging es in Schweinfurt hin und her. Tore brachte jedoch keines der Teams mehr zustande.  

Schweinfurt - Geretsried 2:4 (0:3, 2:1, 0:0) - Tore: 0:1 (0:34) May (Köhler), 0:2 (9:57) Köhler (Horvath, Rezac), 0:3 (10:18) Hochstraßer (Berger, Englbrecht), 1:3 (25:25) Melchior (Knaup), 2:3 (28:34) Asmus (Marquardt), 2:4 (28:46) Heigl (May, Köhler). – Strafminuten: ERV 24 + 5 und SD (Fischer), ESC 18 + 5 und SD (Horvath). – Zuschauer: 425.

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