Torgefährlich und technisch stark: Maximilian Hüsken stürmt wieder für die Rats.
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Torgefährlich und technisch stark: Maximilian Hüsken stürmt wieder für die Rats.

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Hüsken stürmt wieder für die River Rats

  • Thomas Wenzel
    VonThomas Wenzel
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Überraschender Neuzugang beim ESC Geretsried: Maximilian Hüsken kehrt zum Eishockey-Bayernligisten zurück und soll den verletzten Josef Reiter ersetzen.

Geretsried – Nach vier Siegen in den bisherigen vier Vorbereitungsspielen sollte Rudi Sternkopf eigentlich bester Laune sein. Doch der Trainer des Geretsrieder Eishockeyteam denkt natürlich schon an die am 1. Oktober beginnende Bayernliga-Saison und daran, dass ihm mit Josef Reiter ein wichtiger Stürmer im zweiten Block fehlen wird. „So eine Verletzung am Syndesmose-Band ist keine einfache Sache. Da weiß man nie, wie lange das dauert“, so der ESC-Coach. Deshalb sagte er auch nicht nein, als in dieser Woche überraschend ein alter Bekannter anfragte, ob er wieder in Geretsried spielen könne – Maximilian Hüsken.

Der 27-Jährige, der im Tölzer Nachwuchs ausgebildet wurde und unter anderem in der Oberliga für Hannover und Frankfurt spielte, war 2015 zum ESC gekommen. Anfangs häufig von Verletzungen ausgebremst, verbuchte Hüsken 2017/18 und 2018/19 zwei äußerst erfolgreiche Spielzeiten. Dennoch wechselte er zum Ligakonkurrenten TEV Miesbach, wo es für den Flügelflitzer ebenfalls sehr gut lief. In der abgebrochenen Saison 2020/21 heuerte Hüsken beim EC Peiting an, wo er 27 Partien bestritt (ein Tor, zwei Vorlagen, vier Strafminuten). Doch offenbar plante man weder in Miesbach noch in Peiting weiter mit dem 27-Jährigen, der daraufhin den Kontakt zu Peter Holdschik suchte. Der 2. Vorsitzende fackelte nicht lange mit der Verpflichtung: „Mäx ist torgefährlich und wird uns mit seinen hervorragenden technischen und läuferischen Fähigkeiten in der Offensive noch mehr Durchschlagskraft verleihen“, so Holdschik. Idealerweise kenne der Stürmer fast alle Teamkollegen und das Umfeld, „so dass er keine längere Eingewöhnungszeit benötigen wird“.

Im vorletzten Testspiel am heutigen Freitag um 19.30 Uhr gegen den ESV Buchloe möchte Rudi Sternkopf bei seinen Schützlingen noch einige Verbesserungen sehen: „Zum Beispiel in Überzahlsituationen und was das Abwehrverhalten im eigenen Drittel betrifft.“ Die Gäste aus dem Allgäu, die weiterhin auf den Tschechen Michal Petrak (38) als Torjäger vertrauen, schätzt der ESC-Coach als „genauso stark wie im Vorjahr ein“. Auch Buchloe hat eine weitgehend positive Testspielbilanz: In Königsbrunn verlor man zwar mit 3:6, feierte aber gegen den selben Gegner daheim einen 5:4-Erfolg nach Verlängerung und besiegte Bayernliga-Konkurrent Ulm mit 7:3.  

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