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Randy Neal: „Freue mich auf die nächsten Wochen“

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Von: Thomas Wenzel

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„Eishockey-Rente“ beendet: Der Peißenberger Randy Neal soll die River Rats zum Klassenerhalt führen.
„Eishockey-Rente“ beendet: Der Peißenberger Randy Neal soll die River Rats zum Klassenerhalt führen. © rh

Als Nachfolger des aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Rudi Sternkopf hat Eishockey-Bayernligist ESC Geretsried den Peißenberger Randy Neal als Trainer verpflichtet. Der 65-jährige Kanadier erhält vorerst einen Vertrag bis Saisonende.

Peißenberg/Geretsried – Eigentlich, räumt Randy Neal ein, sei er ja bereits ein „Eishockey-Rentner“. In der vergangenen Saison noch an seinem Wohnort beim TSV Peißenberg an der Bande, hatte der 65-jährige Kanadier zuletzt zwei Vereinen abgesagt, die ihn gerne verpflichtet hätten. Als jedoch Geretsrieds 2. Vorsitzender Peter Holdschik anrief und die Notlage nach dem Rücktritt von Rudi Sternkopf (wir berichteten) schilderte, da konnte Neal nicht Nein sagen: „Ich kenne den Peter schon lange, das ist ein wirklich netter Mensch.“ Deshalb hätten die Gespräche mit dem ESC-Vize und Klubchef Markus Janka auch gar nicht lange gedauert: „Wir waren uns schnell einig. Sie mussten mich nicht überreden.“

Natürlich sind dem früheren Zweit- und Oberliga-Verteidiger (Peißenberg, Schweinfurt, Wolfsburg, Herford) der Standort Geretsried sowie etliche Protagonisten wohl bekannt. Mit seinen ehemaligen Klubs Peißenberg, Landsberg und Dorfen war der 65-Jährige als Coach immer wieder hier. Dazu kennt Neal aus seiner Zeit beim EC Bad Tölz (Assistent von Florian Funk und U16-Coach) eine ganze Reihe von aktuellen Geretsrieder Cracks wie zum Beispiel Dominic Fuchs, Florian Strobl, Josef Reiter und Daniel Merl.

Da der ESC vermutlich ab 21. Januar in die Abstiegsrunde startet („Da muss man realistisch sein“), gehe es jetzt für die Mannschaft darum, sich darauf einzustellen. Er werde jede Woche einen neuen Aspekt trainieren lassen – „so bauen wir das Haus Stück für Stück auf“. Begeistert ist der Kanadier, dessen Vertrag bis zum Ende der Saison läuft, von der guten Atmosphäre in der Kabine und auf der Bank: „Ich freue mich auf die nächsten Wochen.“  

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