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River Rats-Coach Neal: „Wir sind bereit“

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Von: Thomas Wenzel

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Fußverletzung: Maximilian Hüsken (vorne) fehlt den Geretsrieder River Rats in den nächsten Spielen.
Fußverletzung: Maximilian Hüsken (vorne) fehlt den Geretsrieder River Rats in den nächsten Spielen. © hans lippert

Die Geretsrieder River Rats starten an diesem Freitag beim ESC Dorfen in die Abstiegsrunde. Es gibt erneut zwei Ausfälle zu beklagen, außerdem steht hinter dem Comeback von Topscorer Ondrej Horvath ein Fragezeichen.

Geretsried – Sieben Vereine – darunter die Geretsrieder River Rats – starten an diesem Freitag in die Abstiegsrunde der Eishockey-Bayernliga. Nach dem 13. März ist für die Teams von Platz eins bis drei die Saison zu Ende, die hinteren vier Klubs ermitteln in Play-downs einen Absteiger. Völlig klar also, wie die Vorgabe von Randy Neal lautet: „Wir wollen unter die ersten Drei kommen“, betont der ESC-Trainer. Doch es ist ihm bewusst, dass der Weg nicht einfach werden wird, haben doch zum Beispiel Erding und Königsbrunn ganz aktuell ihren Kader verstärkt. „Klar, dass sich alle Vereine in der Abstiegsrunde bestens präsentieren wollen“, sagt der 65-Jährige. Das trifft natürlich auch auf seine Schützlinge zu: „Wir sind bereit.“

Unklar ist allerdings noch, mit welcher Aufstellung die River Rats am heutigen Freitag ihr Auftaktmatch beim ESC Dorfen (20 Uhr) bestreiten. „Ich habe mir drei verschiedene Formationen notiert“, sagt Neal. So wird es sich wohl erst im Laufe des Tages entscheiden, ob Ondrej Horvath und Michael Harrer bei ihren medizinischen Abschlusstests grünes Licht bekommen. Wieder an Bord ist Josef Reiter. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Martin Köhler: Der Kapitän hatte sich in dieser Woche krankheitsbedingt für das Training abgemeldet.

Eher schlecht schaut es für Jakob Heigl aus, der sich zum wiederholten Mal an der Schulter verletzt hat. Und bei Maximilian Hüsken ist es aufgrund einer Fußverletzung fraglich, ob er heuer überhaupt noch einmal zum Einsatz kommt.

Der Gang nach Dorfen wird sicher nicht leicht werden, auch wenn die Gastgeber die meiste Zeit der Vorrunde auf Platz 13 lagen. „Sie haben zuletzt dreimal in Folge gewonnen“, verweist Randy Neal auf den Aufwärtstrend des Konkurrenten nach Siegen über Miesbach (6:3), Waldkraiburg (6:1) und in Schweinfurt (6:5 n.V.). Trainer Franz Steer hat zwar Stürmer David Hrazdira (nach Erding) verloren, doch er vertraut auf Topscorer Tomas Vrba (36 Punkte) und die beiden Slowenen Gasper Susanj und Urban Sodja. „Wir müssen sie unter Druck setzen und zu Fehlern zwingen“, verrät der Geretsrieder Coach seine Taktik.

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