Kofi Annan ist gestorben

Kofi Annan ist gestorben
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Und drin ist die Scheibe: In der 5. Minute ebnete Martin Köhler (li.) den River Rats den 4:1-Erfolg über die EA Schongau mit dem Führungstreffer. Es war der dritte Sieg der Geretsrieder im dritten Abstiegsrundenmatch.

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Treffer zum richtigen Zeitpunkt

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Geretsrieder River Rats schlagen Schongau am Ende souverän mit 4:1. Das Team von Florian Funk führt die Tabelle der Bayernliga-Abstiegsrunde an.

Geretsried – Die Mission Klassenerhalt lässt sich gut an für den ESC Geretsried. Im dritten Spiel der Bayernliga-Abstiegsrunde feierten die River Rats am Sonntagabend den dritten Sieg: 4:1 (1:0, 1:0, 2:1) hieß es nach 60 Minuten gegen die EA Schongau. Basis des verdienten Erfolgs waren eine abermals sehr gute Defensivleistung der Hausherren sowie „Tore zur rechten Zeit“, wie Rats-Coach Florian Funk nach dem Match festhielt.

Zum Beispiel Martin Köhlers Führungstreffer aus kurzer Distanz. Schon in der 5. Minute setzten die Gastgeber in Überzahl damit ein Ausrufezeichen. Fortan bestimmten sie die Partie, ließen vor dem eigenen Kasten nicht viel zu und spielten sich selbst gute Möglichkeiten heraus. Christoph Lohr konnte sich über mangende Beschäftigung nicht beklagen. Allerdings waren es zumeist Fernschüsse der Rats, die Schongaus guten Keeper kaum vor Probleme stellten.

So blieb der Rest des ersten Abschnitts torlos und beinahe das gesamte zweite Drittel ebenfalls – auch weil beide Teams je einen Penalty versiebten. Klaus Bergers Versuch war übrigens der sechste vergebene von sechs Penaltys in der laufenden Saison. Kurz vor der zweiten Pause dann aber doch die Erlösung für die Einheimischen: Erneut aus kurzer Distanz überwand Daniel Bursch Schlussmann Lohr zum 2:0.

„Schön anzusehen war’s für die Zuschauer nicht“, stellte Schongaus Trainer Reiner Lohr später in der Pressekonferenz fest. Das lag an zahlreichen Unterbrechungen und Strafzeiten in diesem „typischen Abstiegsrundenspiel“. Richtig weh tat den Gästen die Spieldauer-Diszi gegen Maximilian Raß wegen Stockschlags. Lohr hatte somit nur noch fünf Verteidiger zur Verfügung, „und dann wird’s natürlich schwer gegen eine Geretsrieder Mannschaft, die permanent Druck macht“.

In der Tat ließen die Rats auch im Schlussabschnitt nicht locker. Belohnt wurde dies mit Treffern von Dominik Meierl (51.) und Ondrej Horvath (56.) zum 4:0. Der Abend wäre rundum gelungen gewesen, hätten die Geretsrieder ihrem erneut sehr starken Goalie David Albanese den ersten Shut-out der Saison ermöglicht. Doch eine kleine Unaufmerksamkeit gestattete den Mammuts doch noch den Ehrentreffer.

Auch Florian Funk hätte seinem Torhüter den Nuller gegönnt, doch viel wichtiger war ihm, was nach dem „intensiven Laufspiel“ unterm Strich stand: Die drei Punkte“, so Geretsrieds Übungsleiter, „sind enorm wichtig für uns.“ 

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