Hamburger SV schmeißt Trainer Titz heraus - Bekannter Nachfolger steht fest

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Gleich zweimal überwand Martin Köhler (li.) beim 7:1-Heimsieg der Geretsrieder River Rats am Sonntagabend Passaus Torhüter Patrick Vetter (Mi.).

Eishockey

Vier Tore in Überzahl

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Geretsried - River Rats starten mit 7:1-Sieg über Passau in die Bayernliga-Abstiegsrunde. Torhüter David Albanese als Rückhalt.

Besser kann ein Start in die Bayernliga-Abstiegsrunde nicht gelingen: Gegen die EHF Passau feierte das Geretsrieder Eishockeyteam am Sonntagabend einen 7:1 (1:0, 3:0, 3:1)-Heimsieg. Mit einem starken Torhüter David Albanese als Rückhalt bewiesen die River Rats vor allem in Überzahl ihr Können und erzielten dabei gleich vier Treffer. Das sah beides auch ESC-Trainer Florian Funk so und freute sich zudem über die gute Unterzahlstatistik seiner Schützlinge: „Da bekommen wir zurzeit kaum Gegentore.“

Durchaus ebenbürtig und keineswegs abgeschreckt durch die zweistelligen Minusgrade im offenen Heinz-Schneider-Eisstadion präsentierten sich die Gäste in den ersten beiden Dritteln. Beide Teams vergaben erste Möglichkeiten in Powerplay-Situationen, ehe Maximilian Hüsken mit einem Schuss an den Rücken von EHF-Keeper Patrick Vetter das 1:0 gelang (15.). Albanese musste dennoch mehrfach sein ganzes Können aufbieten.

Auch im zweiten Abschnitt ging es hin und her. Passau erhöhte jetzt den Druck, doch die River Rats verteidigten mit Glück und Geschick. Zum richtigen Zeitpunkt fiel deshalb das 2:0 (30.), das Martin Köhler nach wunderbarer Vorlage von Dominik Meierl im Alleingang erzielte. Und der Linksaußen erhöhte sechs Minuten später in Überzahl auch noch auf 3:0 per Nachschuss. „Das war der Knackpunkt, danach ging bei uns nicht mehr viel zusammen“, gestand EHF-Trainer Ivan Horak. Tatsächlich trumpften fortan die Geretsrieder groß auf. Ondrej Horvath schaltete beim 4:0 (38.) am schnellsten, ehe Hüsken (49.), Klaus Berger in 5-3-Überzahl (51.) und Bernhard Jorde mit einem schönen Solo (53.) den Vorsprung auf 7:0 ausbauten. Nicht vergönnt war dem ausgezeichneten Albanese ein Shutout, denn Waldemar Detterer erzielte zwei Minuten vor Schluss den Ehrentreffer für die Niederbayern.

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