"ESC Haider" im Höhenflug

- VON EDUARD HIEN Geretsried - Mit dem Erreichen des dritten Platzes nach der Bayernliga-Hauptrunde hat das Geretsrieder Eishockeyteam sein erstes Ziel erreicht. Nunmehr stehen die Play-offs ins Haus und damit "geht es wieder bei Null los", wie es TuS-Trainer Rudi Sternkopf formuliert. Zum Auftakt des Viertelfinales empfangen die River Rats am Sonntag um 18 Uhr im Heinz-Schneider-Eisstadion den ESC Dorfen.<BR>

<P>In den vergangenen beiden Spielzeiten haben die Isenstädter als Neunter den Einzug in die Play-off-Runde jeweils um Haaresbreite verfehlt. Diesmal hatte die Truppe von Trainer Jan Smolko als Sechster sogar sechs Punkte Vorsprung vor dem ersten Play-down-Kandidaten Sonthofen. Ausschlaggebend für die Qualifikation war die mit 21:9 Zählern überragende Rückrunde. Dorfen gewann acht der letzten elf Begegnungen. Nach dem unerwarteten 8:4-Sieg beim EHC Waldkraiburg gipfelte die Erfolgsserie am vergangenen Wochenende in einem 4:3-Erfolg beim EV Landsberg - die erste und einzige Saisonpleite des Klassenprimus`. Verloren ging lediglich die Partie beim EC Pfaffenhofen - allerdings nur am grünen Tisch: Das Sportgericht des Bayerischen Eissportverbandes sprach seinerzeit die Punkte den Cracks aus der Hallertau zu, weil der ESC zu Beginn des zweiten Drittels keinen spielfähigen Torhüter stellen konnte und das Match daraufhin abgebrochen worden war. Erfolgsgaranten im Dorfener Team sind die Stürmer Hans Haider (31 Tore/43 Beihilfen) und Patrice Dlugos (34/32), die hinter dem Pegnitzer Markus Schwindl (51/36) auf Rang zwei und drei der Bayernliga-Scorerliste zu finden sind. "Das sagt schon einiges aus über unseren Gegner", macht sich Rudi Sternkopf entsprechende Gedanken. Der Rats-Coach glaubt nicht, dass die Gäste "sich mit dem sechsten Platz zufrieden geben" und erwartet ein heiß umkämpftes Play-off-Duell (Modus: Best of three), wobei seine Schützlinge in einem eventuellen dritten Match am 25. Februar erneut Heimrecht genießen würden.<P>Der Geretsrieder Übungsleiter kann personell aus dem Vollen schöpfen und wird deshalb wie im Waldkraiburg-Heimspiel mit drei ausgeglichenen Blöcken agieren. Nachdem im vergangenen Jahr bereits das Viertelfinale Endstation war, hofft man heuer in Reihen des TuS auf erfolgreichere Play-offs. Schließlich ist es immer der letzte Eindruck einer langen Saison, der bei Trainer, Vorstand und Fans hängen bleibt.<P>

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