+
Jürgen Jockisch bedauert den Abgang der beiden Torhüter.

Formella und Riedlechner

ESC Holzkirchen: Zwei Torhüter hören auf

  • vonSofia Eham
    schließen

Auch die Eishockey-Cracks des ESC Holzkirchen bereiten sich auf eine noch ungewisse Saison vor. Mittlerweile steht fest, dass zwei Torhüter die Schlittschuhe an den Nagel hängen.

Holzkirchen – Wann, wie und ob überhaupt in diesem Jahr eine neue Saison für die bayerische Eishockey-Bezirksliga starten wird, steht in den Sternen. Der ESC Holzkirchen versucht, sich trotzdem so gut wie möglich vorzubereiten. Seit gut zwei Wochen sind die Cracks im Sommertraining – an der freien Luft und unter Einhaltung der geltenden Corona-Auflagen versteht sich. „Wir stellen uns darauf ein, dass es für uns im Herbst losgeht. Dann möchten uns so gut wie möglich präsentieren“, erklärt Holzkirchens Abteilungsleiter Jürgen Jockisch.

Größere Kaderveränderungen gibt es bis dato nicht. Neuzugänge sind noch nicht bestätigt, dafür heißt es gleich von zwei Torhütern Abschied zu nehmen: Alex Formella, große Stütze der ersten Mannschaft, sowie der vielversprechende Nachwuchsgoalie Ludwig Riedlechner aus dem U20-Team, hängen aus beruflichen Gründen ihre Schlittschuhe an den Nagel. „Sehr schade für uns, aber wir möchten uns bei beiden ganz herzlich für ihren Einsatz über die vergangenen Jahre bedanken“, sagt Jockisch.

ESC Holzkirchen: Trainer-Duo auch in der kommenden Saison an der Bande.

Jockisch: Spiele ohne Zuschauer schwierig

Trotz zwei Mann weniger und der aktuellen Umstände sind die Verantwortlichen des ESC mit dem bisherigen Training zufrieden. Laufen, Gymnastik- und Koordinationsübungen sowie Kia Ora in Oberlaindern stehen auf dem Programm. Von der ungewissen Zukunft in Hinblick auf den Eishockey-Winter lässt sich die Mannschaft dabei nicht abbringen und ist fokussiert. „Natürlich ist viel Spaß und Wiedersehensfreude dabei“, erzählt Jockisch. „Aber wir wollen auch einen Trainingserfolg sehen und vorbereitet sein, falls es dann wirklich losgeht – ob mit oder ohne Zuschauer.“

Dazu ist bislang noch nichts bekannt, das Spielkonzept muss erst noch vorgestellt werden. Eine Saison ohne Zuschauer wäre aber auch für den ESC „schwierig“, wie es Jockisch formuliert. Letztlich aber doch besser, als komplett auf Eishockey zu verzichten. 

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare