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Wenig zufrieden ist ESC Holzkirchens Trainer Christian Frütel (r.).

Niederlage gegen EV Berchtesgaden

Kurz und schmerzlos: Pokal-Aus für ESC Holzkirchen

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„Es war einfach dumm gespielt.“ So fasst ESC Holzkirchens Trainer Christian Frütel das Ausscheiden im BEV-Pokal zusammen.

Berchtesgaden – Der BEV-Pokal endet für den ESC Holzkirchen kurz und schmerzlos mit einer 2:6-Niederlage beim Ligakonkurrenten EV Berchtesgaden. ESC-Trainer Christian Frütel ist mit der Leistung seiner Mannschaft keinesfalls zufrieden. „Es war einfach dumm gespielt“, sagt er. „Berchtesgaden war sicher keine Übermannschaft und wäre zu besiegen gewesen.“

Anfangs war ESC Holzkirchen spielbestimmend

Anfangs waren die Holzkirchner spielbestimmend. Schon in der ersten Minute verpassten die Gäste eine hochprozentige Chance auf die Führung – und wurden sogleich für die mangelnde Verwertung bestraft. Denn direkt im Gegenzug fiel das 0:1. Der frühe Rückstand machte es dem ESC schwer, wieder ins Spiel zu finden. Berchtesgaden verteidigte gut und wartete beharrlich auf Konter. Einen davon gab es bereits wenige Minuten später. „Das defensive Denken war zu wenig vorhanden“, meint Frütel. Eigentlich wollte seine Mannschaft durch kontinuierliches Forechecking den Gegner verunsichern. Doch die Pressingversuche waren zu halbherzig, das Umschalten zu langsam.

ESC Holzkirchen kassiert vermeidbare Gegentore

Das Bild änderte sich auch im zweiten Drittel nur wenig. Hier kassierte der ESC ein Gegentor in Unterzahl, das allerdings vermeidbar gewesen wäre. Denn die Scheibe war bereits wieder im Besitz der Gäste, doch sie klärten nicht richtig. Zwei weitere Kontertore im dritten Drittel läuteten fast schon das Ende ein, als Hoffnung aufkam. Matthias Kestler traf acht Minuten vor dem Ende zum 1:5. Gleich danach nahm Frütel eine Auszeit – seine Mannschaft wollte noch mal alles probieren. Was dann passierte, war jedoch sinnbildhaft für die Partie: Ein Bully im gegnerischen Drittel, Berchtesgaden gewann die Scheibe, konterte und schoss das sechste Tor. „Dann war es vorbei“, meint Frütel. Der zweite Treffer für sein Team war nur noch Ergebniskorrektur.

Auch wenn die Enttäuschung über das frühe Ausscheiden groß ist, kann der Trainer doch Positives aus der Partie ziehen: „Es war lehrreich für uns“, sagt er. „Ein Schuss vor den Bug zur rechten Zeit.“ Denn am Samstag geht es für Holzkirchen in der Bezirksliga los – dann muss das Defensivverhalten anders aussehen. 

seh

EV Berchtesgaden – ESC Holzkirchen 6:2 (2:0/1:0/3:2)

ESC: Quintus (Formella) – Bosch, Kirschbauer, Dirigo, Brumec, Büchl, Hofmiller, Kristic – Matha, Greiter, Kestler, S. Danner, B. Danner, Wochinger, Köppl, Abeltshauser, Erpenbach. 

Tore: 1:0 (3.) Heim (Berreiter, Willdmann), 2:0 (9.) S. Fegg (C. Fegg, Zern) – 3:0 (32.) Willdmann (Berreiter) – 4:0 (45.) Willdmann (Brandner, Heim) – 5:0 (49.) Berreiter (Heim, Stöckl), 5:1 (52.) Kestler (Köppl), 6:1 (54.) Wexel, 6:2 (56.) S. Danner (Kirschbauer, Matha).

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