Messer-Mann ersticht Frau mitten auf der Straße - Täter auf der Flucht

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Für ein Shutout tut Gebensbachs Goalie Manuel Hammerlindl (M.) alles. Hier stoppt er Türkheims Maximilian Döring. Jonas Weindl (r.) beobachtet die Szene. 

BFV-Pokal 

Eishockey: Gebensbach träumt vom Finale

Auch nach dem Aus der Erding Gladiators ist die Eishockey-Saison noch nicht beendet. Der ESV Gebensbach mischt noch im BEV-Pokal mit und bekommt im Halbfinale einen harten Brocken.

Gebensbach– Der ESV Gebensbach hat im BEV-Pokal das Halbfinale erreicht. Gegner wird am kommenden Freitag voraussichtlich Ligakonkurrent Waldkraiburg 1b sein, weil der Verband die Partien nach regionalen Gesichtspunkten zusammenstellt. Die zweite Begegnung heißt Fürstenfeldbruck gegen Ulm/Neulm.

Mit einem 4:0 (2:0, 2:0, 0:0)-Sieg hatte der ESV bereits am Freitag gegen den ESV Türkheim die Basis fürs Weiterkommen geschaffen. Das Rückspiel am Sonntag ging 5:6 (3:2, 2:3, 0:1) verloren. Wie aus einem Guss spielte der ESV am Freitag auf. Hochkarätige Tormöglichkeiten am Fließband wurden herausgespielt – nur die Tore wollten nicht fallen. Erst ein Doppelschlag durch Nicholas Emmendorfer und Florian Panthaler sorgte für etwas Erleichterung zur ersten Pause.

Die Gebensbacher Verschwendungssucht machte die Gäste dann etwas mutiger. So musste Torhüter Manuel Hammerlindl im weiteren Spielverlauf hin und wieder sein ganzes Können aufbieten. Der immer besser mit seinen neuen Nebenleuten Florian Panthaler und Patrick Beham harmonierende Patrick Samanski schraubte das Ergebnis bis zur zweiten Pause immerhin auf 4:0. Und dabei sollte es dann auch bleiben. Selbst mit zwei Penaltys in der 52. und 55. Minute blieben Manuel Bertl und Maximilian Heilmaier am überragenden Türkheimer Goalie Kevin Geiger hängen.

Nur elf Feldspieler im Schlussdrittel

Zu Spielertrainer Alex Schrödinger (Trainerlehrgang) und dem langzeitverletzten Florian Remm gesellten sich als weitere Ausfälle am Sonntag Manuel Bertl und Rudi Mayer. Das Erreichen des Halbfinales war aber kaum in Gefahr. Nachdem der Sechste der Bezirksliga 4 mit einem Doppelschlag 2:0 in Führung gegangen war, schaltete der ESV einen Gang hoch – mit vier Treffern in Folge. Gegen Ende des zweiten Drittels kassierte Emmendorfer 2 plus 10 Strafminuten, und Heilmaier musste verletzt aufgeben. Da waren für die letzten 20 Minuten eine Zeit lang nur noch elf Feldspieler übrig, aber der Spielstand von 5:5 zur zweiten Pause war eine sichere Basis. Helmut Findelsberger

Statistik:

Spiel 1: 1:0 (18.) Emmendorfer (Jonas Weindl, Franz Neumayr), 2:0 (20.) Fl. Panthaler (Beham, Samanski), 3:0 (30.) Samanski (Fl. Panthaler, Beham), 4:0 (38.) Samanski (Beham, Fl. Panthaler) – Strafminuten: ESVG 10 + 10 (Bertl), ESVT 8 + 20 (Spieldauer Manuel Smola).

Spiel 2: 1:0 (10.) Moritz Lerchner (5-4), 2:0 (11.) Stephan Pichler, 2:1 (16.) Beham (Samanski), 2:2 (17.) F Panthaler (Samanski), 2:3 (20.) F Panthaler (Samanski), 2:4 (22.)Thomas Schalk (Michael Reiter), 3:4 (23.) Max Sams, 4:4 (24.) Pichler, 4:5 (24.) Weindl (Emmendorfer), 5:5 (36.) Lerchner (4-4), 6:5 (45.) Maximilian Döring (Penalty) – Strafminuten: ESVT 14 + 10 (Sams) / ESVG 14 + 10 (Emmendorfer) + 10 (Daniel Panthaler).

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