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Letzte Rettung: Mit ganz starken Paraden, wie hier gegen Thomas Plenk, hielt ESV-Torhüter Manuel Hammerlindl sein Team lange im Spiel. 

Heimserie geht zu Ende

ESV Gebensbach verschenkt 2:0-Führung gegen Inzell

Jetzt ist die Heimserie gerissen. Mit 2:4 Toren (1:0, 1:0, 0:4) musste sich der ESV Gebensbach am Samstagabend dem DEC Inzell geschlagen geben – und das absolut unnötig.

Gebensbach – Jetzt ist die Heimserie gerissen. Mit 2:4 Toren (1:0, 1:0, 0:4) musste sich der ESV Gebensbach am Samstagabend dem DEC Inzell geschlagen geben – und das absolut unnötig. Auch beim vierten Gastspiel der Chiemgauer in Dorfen schien der ESV auf Siegeskurs, ehe im letzten Spielabschnitt haarsträubende Fehler die Partie kippten.

Alex Aigner, Sportlicher Leiter und seit kurzem auch allein verantwortlicher Trainer, brachte es auf den Punkt: „Wir haben im ersten Drittel mit perfektem Lauf- und Positionsspiel Inzell überhaupt nicht ins Spiel kommen lassen, und im zweiten Abschnitt viele Strafzeiten super weggesteckt. Im Schlussdrittel haben wir zu viele Fehler gemacht, sind teilweise wie ein Hühnerhaufen rumgerannt, und die letzte entscheidende Fitness fehlt auch einigen.“

Das erste Drittel lief aus ESV-Sicht wirklich perfekt. Beim kurzen Pausen-Talk mit Aigner gab DEC-Trainer Thomas Schwabl zu, dass Gebensbach locker 4:1 oder 5:1 hätte führen können, aber letztlich nur 1:0 durch Timm Kerscher vorne lag.

Die zweiten 20 Minuten waren geprägt vom Strafminutenverhältnis von 4:10 zu Ungunsten des ESV. Aber auch da ließ Gebensbach nichts anbrennen. Torhüter Manuel Hammerlindl bot eine Topleistung, und auch der Pfosten rettete mal. Weil Patrik Samanski getroffen hatte, ging es mit einem 2:0 für den ESV ins Schlussdrittel.

Ein Wechselfehler bei Gegentreffer Nummer eins, einer von nicht wenigen Fehlpässen beim zweiten und der einzige ESV-Torwartfehler bei Inzells 3:2 sorgten für die Niederlage. Das 4:2 ging sechs Sekunden vor Schluss ins verwaiste Tor.

Statistik

Tore/Assists: 1:0 (16.) Kerscher (Neumayr, Bertl), 2:0 (21.) Samanski (F. Panthaler), 2:1 (45.) Plenk, 2:2 (49.) Rieder, 2:3 (52.) Wieser, 2:4 (60.) Plenk – Schiedsrichter: Rene Kittan, Sebastian Rozsa – Zuschauer: 100 – Strafminuten: ESV 16, DEC 10. 

Helmut Findelsberger

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