Hört nach neun Jahren auf: EVF-Präsidentin Gabriele Pannek geht in ihr letztes Jahr.
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Hört nach neun Jahren auf: EVF-Präsidentin Gabriele Pannek geht in ihr letztes Jahr.

Eishockey

EVF-Präsidentin kündigt Abschied an: Trotz Trainingsausfall fällt Saisonrückblick positiv aus

  • vonDieter Metzler
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Die Verantwortlichen des EV Fürstenfeldbruck haben nicht nur Ärger mit den Anliegern des Eisstadions.

Fürstenfeldbruck – Auf der Jahreshauptversammlung überraschte sie Präsidentin Gabriele Pannek mit einer weiteren Nachricht: Sie kündigte für nächstes Jahr ihren Abschied an. „Und das ist definitiv“, sagte die Funktionärin, die seit neun Jahren an der Spitze des Vereins steht. „So habt ihr genügend Zeit, um euch um einen Nachfolger zu bemühen.“

41 Gäste waren zur Versammlung beim Alten Wirt in Emmering erschienen. Darunter befanden sich Brucks Sportbeirats-Vorsitzender Joachim Mack, BLSV-Kreisvorsitzender Steffen Enzmann und sein Stellvertreter Herbert Thoma, der als Pate der Brucker Vereine fungiert, sowie der stellvertretende Obmann des Bayerischen Eissportverbandes (BEV), Alfred Doenicke.

Bevor Pannek ihren vorletzten Rechenschaftsbericht abgab, wurden vier Mitglieder für ihre langjährige Treue zum EVF mit einer Urkunde und einem kleinen Präsent belohnt: Winfried Brunner und Hilmar Schopf für 25 Jahre, Erwin Schedlbauer für 40 Jahre und Hans Christner für 55 Jahre Mitgliedschaft. Trotz vieler coronabedingter Veranstaltungsausfälle wie zum Beispiel dem Altstadtfest gelang es dem Förderverein unter der Regie von Manfred Hollenbach, Spenden in Höhe von 4500 Euro für den Nachwuchs einzusammeln.

Josef Fuchs, Leiter der Abteilung Eishockey, und Jugendleiterin Anita Brunenberg gaben einen Rückblick auf die abgelaufene Saison der ersten Mannschaft und der Nachwuchsteams. Dabei erfuhren die anwesenden Eishockeyfreunde, dass 25 Mitglieder ausgetreten sind und der Verein nunmehr 489 Mitglieder zählt – davon 220 Kinder, 36 Jugendliche und 233 Erwachsene. Der Jugendbereich wird von insgesamt 16 Trainern betreut. Herausragend war die Leistung der U15, die Bayerischer Meister wurde.

In der Saison mussten die Mannschaften allerdings auch 64 Stunden witterungsbedingten Trainingsausfall hinnehmen. Die fehlende Eishalle in Bruck verursacht dem EVF immer noch immense Kosten. So mussten auch heuer fremde Eishallen angemietet werden, damit sich alle Mannschaften auf ihren Saisonstart vorbereiten konnten. Insgesamt musste der Verein dafür 15 000 Euro aufbringen.

Wie seit ewigen Zeiten sind die Brucker Eishackler gezwungen, ihre ersten Punktspiele auswärts auszutragen. Denn in der Brucker Freiluftarena ist aufgrund der Witterung anfangs noch keine Eisaufbereitung möglich. Und der Startschuss in der Landesliga fällt bereits am kommenden Wochenende.

So muss die Mannschaft auch zu allen Vorbereitungsspielen auswärts antreten. Erst am 1. November dürfen sich die Brucker auf die Heimspielpremiere gegen den ERC Lechbruck (17.15 Uhr) freuen. Einmal mehr lautet in der Vorrunde, die am 27. Dezember endet, das Ziel der Mannschaft von Trainer Markus Kiefl, so schnell als möglich den Klassenerhalt zu sichern. Der wäre mit dem Erreichen der Playoff-Runde geschafft.

In der Vorbereitung gelangen der Kiefl-Truppe zwei Siege und drei Niederlagen. Drei Spiele mussten abgesagt werden. Zuletzt kehrten die Brucker am vergangenen Sonntag mit einem 4:3-Sieg nach Penaltyschießen vom DEC Inzell zurück. Mit dem Spiel beim EV Bad Wörishofen eröffnen die Brucker an diesem Sonntag, 17 Uhr, die neue Landesliga-Saison.

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