Eine langfristige Zusammenarbeit ist angestrebt: Roman Mucha unterzeichnet in Anwesenheit von EVF-Vize Manuel Vilgertshofer (l.) und Abteilungsleiter Josef Fuchs den Vertrag für mindestens die nächste Saison.
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Eine langfristige Zusammenarbeit ist angestrebt: Roman Mucha unterzeichnet in Anwesenheit von EVF-Vize Manuel Vilgertshofer (l.) und Abteilungsleiter Josef Fuchs den Vertrag für mindestens die nächste Saison.

Eishockey

Ex-Profi Roman Mucha übernimmt Trainerposten beim EV Fürstenfeldbruck

  • vonDieter Metzler
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Die Eishockey-Mannschaft des EV Fürstenfeldbruck hat wieder einen Trainer: Roman Mucha übernimmt das Amt beim Landesligisten.

Fürstenfeldbruck – Roman Mucha heißt der neue Trainer beim Brucker Eishockeyverein für die kommende Saison. „Wir sind unheimlich stolz und glücklich, dass wir Mucha für uns gewinnen konnten“, sagte EVF-Vizepräsident Manuel Vilgertshofer am Donnerstagvormittag bei der Vorstellung in der Geschäftsstelle des Eishockeyvereins. Wie im Eishockey üblich, erhielt der 55-jährige gebürtige Slowake einen Vertrag für zunächst eine Saison.

„Wir sind natürlich an einer langfristigen Verpflichtung interessiert“, hält sich Vilgertshofer die Tür für eine Weiterverpflichtung offen. „Roman ist eine bayernweite Eishockey-Größe“, schwärmt der EVF-Vize von dem ehemaligen Eishockey-Profi, der erst vor vier Jahren mit 51 Jahren seine Laufbahn als Spieler beendete.

Den Deal in die Wege geleitet hat EVF-Abteilungsleiter Josef Fuchs. „Ich kenne Roman schon viele Jahre“, erzählt er.. „Er war schon immer einer meiner Wunschtrainer. Ich freu‘ mich narrisch, dass es jetzt geklappt hat.“

EVF setzt auf die Erfahrung des Ex-Profis Mucha

Vilgertshofer hofft, dass das junge Brucker Landesliga-Team viel von der Erfahrung des neuen Headcoaches profitieren kann. „Ich habe früher selbst mehrmals gegen Mucha gespielt. Es war immer schwer, ihn auszuschalten“, erinnert sich Vilgertshofer. „Mucha war ein Torgranate“, so Vilgertshofer. „In Pfaffenhofen hat er beispielsweise in der Saison 97/98 in 28 Spielen 65 Tore erzielt.“

In Deutschland begann Roman Mucha als 25-jähriger Stürmer seine Karriere in Amberg. „Dort halte ich immer noch den Torjägerrekord“, erzählt der neue EVF-Trainer. Damals kehrte er zunächst immer wieder für Einsätze zu seinem Heimatverein Martinskeho Hokeja Club in die Extraliga zurück.

Aber auch in Italien und sogar den USA spielte Mucha Eishockey auf höchstem Niveau. So feierte er mit dem WSV Sterzing Brancos gar eine italienische Vizemeisterschaft und stürmte eine Saison in der United Hockey League für Mohawk Valley Prowlers. Weitere Stationen als Spieler und zum Teil auch als Spielertrainer waren Ingolstadt, Waldkraiburg Königsbrunn; Burgau und Pfaffenhofen.

Saisonziel des EVF: Die Aufstiegsrunde erreichen

Seine erste Station als Headcoach war dann 2017 der EA Schongau. Zuletzt trainierte Mucha den Nachwuchs des ECH Könisgbrunn. Fürstenfeldbruck habe einen guten Namen im Eishockey, sagt der in Königsbrunn wohnende neue Brucker Trainer – vor allen auch wegen der erfolgreichen Nachwuchsarbeit des EVF. Von der ersten Mannschaft kennt er bisher zwei, drei Spieler. „Unser Ziel mit Mucha für die neue Saison ist klar definiert“, gibt Vilgertshofer das Erreichen der Aufstiegsrunde vor.

Der Brucker Kader aus 20 Feldspielern und zwei Torhütern steht bereits. Die coronakonforme Sommervorbereitung kann am 15. Juni beginnen. Wie die Saison dann ablaufen wird, steht noch nicht fest. Die Vereine mussten bis zum ersten Juni ihre Meldungen abgeben. Zur Debatte für die Einteilung der Landesliga stehen zwei Gruppen mit je zwölf Mannschaften oder vier Gruppen mit je sechs Mannschaften.

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