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EV Moosburg: Erst die Pflicht, dann die Kür

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Spielszene mit Tobias Stuckenberger Mitte vom EV Moosburg.
Obwohl Moosburgs Stürmer Tobias Stuckenberger (Mitte) seine Sperre aus dem Haßfurt-Heimspiel bereits abgesessen hat, stehen hinter seinem Einsatz an diesem Wochenende aus Krankheitsgründen noch einige Fragezeichen. © Hölzl

Zwei schwere Spiele stehen dem EV Moosburg am Wochenende bevor. Das Ziel ist klar: Das Team will in Ottobrunn punkten und in Haßfurt überraschen.

Moosburg – Landesligist EV Moosburg erwarten am Wochenende zwei hohe Auswärtshürden. Die wichtigere gleich am Freitag um 20.15 Uhr, wenn es im Freiluftstadion am Haidgraben gegen Aufsteiger ERSC Ottobrunn geht. Am Sonntag reisen die EVM-Cracks dann zum ESC Haßfurt, um dort ab 18.30 Uhr ein besseres Resultat zu erzielen als am Freitag beim 3:13-Debakel im Hinspiel.

Eine Erfahrung, die auch Freitagsgegner Ottobrunn teilt. Vor zwei Wochen waren die Hawks am Haidgraben zu Gast und gewannen beim Aufsteiger aus der Münchner Vorstadt mit 15:3. Ähnlich wie die Dreirosenstädter fand auch der ERSC kein Mittel, um die tschechische Fünferbande um Jan Trübenekr und Jakub Sramek zu stoppen.

Moosburg hat slowakischen Neuzugang an der Angel

Anders als Haßfurt, für das anscheinend keine Regeln gelten, wollte auch Ottobrunn regelkonform mit zwei Kontingentspielern aus Tschechien in die Landesliga starten. Doch die Vorstellungen und Erwartungen von Denis Salnikov und Vladislaw Vrtek waren mit denen des Vereins nicht vereinbar, sodass es kurz vor Saisonstart zur Trennung kam. Mittlerweile wurde zumindest eine der beiden Ausländerpositionen mit dem Slowaken David Hornak neu besetzt. Und wie! Der 29-jährige, der aus Lechbruck zum Aufsteiger wechselte, glänzt regelmäßig als Torschütze und Vorbereiter und war auch an den beiden Siegen gegen Vilshofen (7:0) und Bayreuth (7:6) maßgeblich beteiligt.

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Benedikt Triebswetter, Alex Schardt und Max Retzer am Freitag wieder an Bord

Bleibt zu hoffen, dass auch der EV Moosburg bei seinem neuen slowakischen Neuzugang ein ähnlich glückliches Händchen hat. Der Verteidiger hat schon mittrainiert, soll ab Dezember zum Einsatz kommen und ist Ersatz für den in die Heimat zurückgekehrten Jeremy Laframboise. Dafür sind Benedikt Triebswetter, Alex Schardt und Max Retzer am Freitag wieder dabei. Möglicherweise können dann auch die Forderungen von Trainer Benoit Doucet nach mehr Torabschlüssen und besserem Überzahlspiel erfüllt werden. „Da müssen wir dran arbeiten“, sagt EVM-Kapitän Sascha Haschberger, „denn jetzt kommen die Gegner, gegen die wir Punkte holen können. Da ist es wichtig, dass wir stabil sind.“ Gegen Ottobrunn haben die Grün-Gelben den Dreier fest ins Visier genommen, nachdem am vergangenen Sonntag beim knappen 3:2-Erfolg gegen Bayreuth der erste Heimsieg gelungen war.

Bloß nicht zweistellig verlieren

Am Sonntag in Haßfurt geht es erstmal nur darum, sich anständig aus der Affäre zu ziehen. Im Hinspiel vor einer Woche klappte das zumindest bis ins zweite Drittel hinein ganz ordentlich. Als die von Trainer Doucet so häufig bemängelten individuellen Fehler mehr wurden, nutzten das die Topspieler der Unterfranken gnadenlos aus und schenkten dem EVM 13 Stück ein. Diesmal soll es auf alle Fälle nicht zweistellig werden.

Josef Fuchs

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