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Der Auftakt ist gemacht, jetzt wollen die Moosburger (im Bild David Michel beim Abschluss) nachlegen und sich ein Polster im Abstiegskampf erspielen.

Eishockey

Nach gutem Start: EVM will nachlegen – und nicht nachlassen

  • VonBastian Amann
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Moosburg - Zwei Spiele, vier Punkte – der Start in die Verzahnungsrunde mit der gefürchteten Landesliga-Gruppe 1 kann aus Moosburger Sicht durchaus als geglückt bezeichnet werden. Doch um weiter gute Karten im Kampf um die drei ersten Plätze zu haben, müssen die Dreirosenstädter schon an diesem Wochenende nachlegen. Zu tun bekommt man es mit zwei Teams aus Unterfranken: Heute reist der EVM zu den Hassfurt Hawks (19.30 Uhr; Busabfahrt 14.30 Uhr), am Sonntag geben dann die Schweinfurt Mighty Dogs ihre Visitenkarte in der Sparkassen-Arena ab (17.15 Uhr).

Das verlorene Penaltyschießen am Sonntag in Pfaffenhofen war für Coach Bernie Englbrecht kein Beinbruch: „Auch diesen Zähler werte ich als Erfolg. Jeder Spieler hat aus diesem ersten Playdown-Wochenende viel Power und Euphorie mitgenommen.“ Ein guter Grund, die fünf abschließenden Niederlagen in der BEL-Hauptrunde endgültig abzuhaken. Nun allerdings trifft man auf zwei Mannschaften, die mehr als die in der Bayernliga üblichen zwei Kontingentspieler einsetzen: Schweinfurt spielt mit einem Kanadier und drei Tschechen, Hassfurt hat einen Slowaken und ebenfalls drei Tschechen im Kader. „Und trotzdem waren beide in der Liga hinter den Ambergern. Und gegen die haben wir am Freitag gewonnen. Für mich kann das nur bedeuten, dass auch solche Mannschaften schlagbar sind“, sagt Englbrecht.

Insbesondere die jeweiligen Paradereihen der Wochenend-Gegner sollten die Moosburger aber im Blick behalten. Bei den Schweinfurtern gehört dieser unter anderem ihr kanadischer Topscorer Dion Campbell an, dem erst vor wenigen Wochen in Vilshofen das Kunststück gelang, gleich fünfmal zu treffen. Die Hassfurter Kontingentstürmer Jakub Sramek und Michal Babkovic kamen in der Vorrunde auf durchaus vorzeigbare, gemeinsame 151 Scorerpunkte.

Beim EVM hat man derweil nicht vor, mehr als zwei Ausländer einzusetzen. Da Josef Kankovsky seit letzter Woche aus privaten Gründen in Tschechien weilt (und eine zeitnahe Rückkehr eher unwahrscheinlich ist), könnte die zweite Kontingentstelle noch bis 31. Januar neu besetzt werden. Englbrecht: „Man schaut sich um.“ Neben Kankovsky werden ihm an diesem Wochenende auch die beiden jungen Verteidiger Philipp Ujcik (hat sich einen Virus eingefangen) und Stefan Loidl (Schulterverletzung) fehlen. Sonst vertraut Englbrecht dem Kader der Vorwoche – und hofft auf weitere Erfolgserlebnisse.

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