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Frisch aufgenommen: das EVM-Mannschaftsfoto 2018/19 mit (vorne, v. l.) Kevin Steiger, Bastian Krämmer, Carlo Schwarz, Johannes Probst, Linus Messerer, Patrice Dlugos, Tobias Hanöffner, (Mitte, v. l.) Coach Bernie Englbrecht, Tobias Stuckenberger, Tobias Gilg, Christian Seidlmayer, Philipp Ujcik, Markus Gröger, Patrick Holler, Alexander Asen, Co-Trainer Hans Eder sowie (hinten, v. l.) Vorstandsmitglied Bernhard Loidl, Bernhard Eggerdinger-Hölzl, Jakob Killermann, Nolan Regan, Vincenz Maier, Armin Rotzinger, Lars Eigner, Betreuer Martin Fischer und Pressesprecher Bastian Amann. 

Eishockey - Landesliga

EV Moosburg peilt den vierten Sieg in Folge an

Die Aufholjagd geht weiter: Nach zuletzt drei Siegen in Folge will der EVM den Abstand auf die Spitzenteams der Landesliga weiter verkürzen. Am Wochenende besteht dazu aber nur einmal die Gelegenheit – und zwar am Freitag beim EHC Bad Aibling (19.30 Uhr; Busabfahrt um 16 Uhr).

Moosburg  – Bad Aibling? Da war doch was. Genau, höchstwahrscheinlich das schlechteste Spiel dieser Saison aus Moosburger Sicht. Mit 3:4 unterlagen die Dreirosenstädter vor drei Wochen elf wackeren „Aibdogs“ – und das völlig verdient. „Auch deshalb müssen wir in Bad Aibling punkten“, fordert EVM-Coach Bernie Englbrecht. „Nicht einfach oder zweifach, sondern dreifach.“ Und der Trainer ist sich sicher: „Wenn wir an die Leistung der letzten Spiele anknüpfen, dann wird uns das auch gelingen.“

Nichts dagegen hätte er sicherlich, wenn sich seine Schützlinge auch mal einen Vorsprung erarbeiten und diesen ohne großes Gezittere über die Runden bringen. Gelungen ist dies in den bisherigen sieben Punktspielen genau einmal: beim 11:3-Kantersieg in Selb. Ansonsten kamen die Moosburger meistens erst in der Schlussphase ins Rollen. Beste Beispiele waren die beiden jüngsten Overtime-Erfolge in Waldkirchen (5:4) und daheim gegen Vilshofen (4:3), als man vor den finalen 20 Minuten noch mit jeweils zwei Toren zurücklag.

Aber der Trend ist aktuell der Friend der Moosburger Eishackler. Die Formkurve zeigt nach oben, schön langsam scheint man zu begreifen, worauf es in der Landesliga ankommt. Mit zehn Punkten aus sieben Spielen steht man momentan allerdings (noch) nicht auf einem Verzahnungsrundenplatz und muss aufpassen, dass die vor den Grün-Gelben rangierenden Waldkirchener und Pfaffenhofener in Reichweite bleiben. Von hinten drängt der ESC Vilshofen – zwar mit drei Zählern, aber auch drei Spielen weniger. „Momentan sieht es so aus, dass sieben Teams um die ersten fünf Plätze kämpfen“, sagt Pressesprecher Bastian Amann. Eine allzu besinnliche Weihnachtszeit könne man da – aus sportlicher Sicht – wohl jetzt schon ausschließen.

Ab Dezember öffnet sich wieder das Transferfenster. Und laut Amann wird dann nicht nur die immer noch vakante zweite Ausländerposition, sondern auch die Offensive ein Thema sein. „Die sportliche Leitung stellt sich schon die Frage, wo wir personell was verbessern können“, sagt der Pressesprecher.

Was kurzfristig – also für das Spiel in Bad Aibling – die personelle Lage betrifft, hofft Coach Englbrecht, mit dem erfolgreichen Kader vom Waldkirchen-Gastspiel antreten zu können. Auch wenn sich Stürmer Patrick Holler mit Knie-Problemen herumplagt, rechnet Englbrecht mit ihm. Abzuwarten bleibt hingegen, ob Patrice Dlugos (Rücken) nach einwöchiger Pause rechtzeitig fit wird.  

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