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3:13 gegen Haßfurt: Nur in der Anfangsphase war der EV Moosburg ebenbürtig

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Auf verlorenem Posten standen Moosburgs Eishackler gegen Haßfurt
Kein Durchkommen: Die EVM-Stürmer Tobias Stuckenberger (M. grün) und Stefan Groß (r.) taten sich schwer. © Hölzl

Es war die höchste Landesliga-Pleite seit zweieinhalb Jahren: Mit 3:13 musste sich der EV Moosburg am Freitag den Haßfurt Hawks geschlagen geben.

Moosburg - EVM-Trainer Benoit Doucet war nach der Partie bedient. Zu sehr hatte die letzte halbe Stunde einen Klassenunterschied aufgezeigt. Zu oft verloren die Grün-Gelben die Ordnung, ließen dabei auch die nötige Einstellung vermissen. Dabei hatten die Gastgeber gut begonnen: Cedrick Chagnon und Jonas Seitz tauchten brandgefährlich vor dem ESC-Kasten auf.

Umstrittener Führungstreffer für die Gäste

Aber auch Haßfurt zeigte, dass es offensiv viel Qualität hat, traf einmal den Pfosten und hatte Glück, dass die Schiedsrichter beim 0:1 (9.) einen Schuss von Jakub Sramek, der vom Pfosten unter die Schoner des Torwarts geflutscht war, hinter der Linie gesehen hatten. Erneut Sramek erhöhte in Überzahl (12.) und bediente kurz darauf Kollege Jan Trübenekr, der auf 0:3 stellte (14.). Schon zu diesem Zeitpunkt waren bei den Grün-Gelben unnötigerweise Anzeichen von Resignation zu sehen. Zumal Lars Eigner noch vor der Pause von der blauen Linie den Anschlusstreffer erzielte (19.), die Moosburger durch einige Paraden von Torwart Thomas Mende eine Unterzahl überstanden und Mitte des zweiten Drittels durch Leo Schreiber und Chagnon die Chance zum 2:3 hatten.

Fragezeichen hinter Stuckenbergers Spieldauer-Disziplinarstrafe

Das schien ESC-Tschechen-Import Tomas Pribyl doch zu heikel und er vollendete ein Solo zum 1:4 (29.). EVM-Stürmer Chagnon tauchte in Unterzahl allein vor dem Haßfurt-Tor auf, vergab den Shorthander, und die Dreirosenstädter kassierten im Gegenzug erneut durch Pribyl das 1:5 (31.). Nachdem Trübenekr das 1:6 nachgelegt hatte (32.), schenkte auch Schiri Miel dem EVM ein und verpasste Tobias Stuckenberger nach einem Zusammenprall mit dem herausstürmenden Gästekeeper Nicolas Hetzel völlig überzogene fünf Minuten plus Spieldauer.

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Die Partie war da längst entschieden. Haßfurt schraubte durch Trübenekr (37./43./55./57.), Thebus (39.), Tobola (51.) und Sramek (52.) das Ergebnis in zweistellige Dimensionen. Die EVM-Tore von Groß (41.) und Knallinger (50.) kamen zu spät.

jfu

EV Moosburg – ESC Haßfurt 3:13 (1:3, 0:5, 2:5)

Tore: 0:1 (08:17) Sramek, 0:2 (11:12) Sramek (Hora, Büchner), 0:3 (13:47) Trübenekr (Sramek, Britsch), 1:3 (18:06) Eigner (Chagnon, Groß), 1:4 (28:56) Pribyl, 1:5 (30:16) Prybil (Tobola), 1:6 (31:30) Trübenekr (Büchner, Hora), 1:7 (36:13) Trübenekr (Pribyl), 1:8 (38:30) Thebus, 2:8 (40:36) Groß (Chagnon, Eigner), 2:9 (42:53) Trübenekr (Sramek), 3:9 (49:52) Knallinger (Binder), 3:10 (50:03) Tobola, 3:11 (51:34) Sramek (Trübenekr), 3:12 (54:20) Trübenekr (Hora), 3:13 (56:27) Trübenekr (Sramek, Hora).

Strafminuten: EVM 15 + 20 (Stuckenberger), ESC 10.

Zuschauer: 80.

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