Neunköpfige EVM-Führungsriege: (v. l.) Bastian Amann, Christian Meier, Sven Strejc, Martin Fischer, Theo Willax, Lorenz Held, Bernhard Loidl, Ludwig Kieninger und Robert Schuster. Foto: Willner

Kieninger arbeitet wieder aktiv mit

Moosburg - Vier Vorstandsmitglieder und fünf Beisitzer brachten die Wahlen beim EV Moosburg - darunter auch ein überraschender Rücktritt vom Rücktritt.

Auch wenn der Verstand nein sage - „das Herz fürs Moosburger Eishockey habe ich halt noch immer.“ Mit diesen Worten begründete EVM-Ehrenpräsident Ludwig Kieninger im Gasthof zur Länd seine Rückkehr in den Vorstand des Eissportvereins. Erst vor zwei Jahren hatte sich der langjährige Chef der Moosburger Eishackler eigentlich verabschiedet gehabt. Jetzt ist Kieninger wieder da. Er soll sich um die Finanzen kümmern.

Drei gleichberechtigte Kollen stehen mit ihm an der Spitze des Vereins: Lorenz Held sowie die beiden ehemaligen Beisitzer Bernhard Loidl und Theo Willax. Eine Etage nach unten gewechselt ist dafür Bastian Amann, der nun dem Beisitzergremium angehört, aber weiterhin für die Öffentlichkeits- und Pressearbeit zuständig ist. Ebenfalls einstimmig zu Beisitzern gewählt wurden die drei Neulinge Sven Strejc, Christian Meier und Robert Schuster. Martin Fischer - der fünfte im Bunde - ist bereits als Betreuer der „Ersten“ bekannt.

Hans Eder, scheidender erster Vorsitzender, blickte in seinem Rechenschaftsbericht noch einmal auf die durchwachsene Saison der ersten Mannschaft zurück („Wir haben so viele Chancen liegen lassen“), die eigentlich in die Landesliga abgestiegen ist. Weil Nürnberg aber zurückgezogen hat, bleibt Moosburg in der BEL. Kritik äußerte er am Nachbarverein EV Aich, der derzeit ziemlich massiv versuche, Nachwuchsspieler für eine eigene U 23-Mannschaft abzuwerben. Eder äußerte aber die Hoffnung, „dass die meisten dableiben und unsere sportlichen Herausforderungen annehmen.“

Eine große Herausforderung war laut Finanz-Vorstand Lorenz Held die abgelaufene Saison in wirtschaftlicher Hinsicht. Der aufgrund der Umbaumaßnahmen verspätete Beginn der Eiszeit in der Sparkassen-Arena, daraus resultierende, zusätzliche Trainingseinheiten in Tschechien sowie Altlasten in Bezug auf einen ehemaligen Ausrüster würden dafür sorgen, „dass die schwarze Null in der Kasse unsicher ist“. Trotzdem wirtschafte man solide und brauche sich vor der Zukunft nicht zu fürchten.

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