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Sicherer Rückhalt: Nicht zuletzt ihrem Keeper Manuel Hanisch hatten es die Black Bears (in Weiß) zu verdanken, dass sie bis in die Schlussminuten auf Zählbares hoffen durften. Am Ende gewann der EVM das Derby aber mit 3:1.

Eishockey - Landesliga

Magerkost statt Leckerbissen: EV Moosburg schlägt die Black Bears Freising mit 3:1

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Einen 3:1-Arbeitssieg landete der favorisierte EV Moosburg im Landesliga-Derby gegen die Black Bears Freising. Die Entscheidung fiel erst kurz vor Schluss.

Moosburg/Freising – Ein großes Eishockey-Fest war das Landkreisderby am Sonntag in der Moosburger Clariant-Arena nicht gerade. Letztlich setzte sich der favorisierte Gastgeber vom EVM mit einem 3:1-Arbeitssieg gegen die wacker kämpfenden Black Bears Freising durch – und holte damit drei wichtige Zähler im Rennen um einen Platz in der Aufstiegsrunde.

Während Moosburgs Coach Bernie Englbrecht nach den freitäglichen Personalproblemen in Haßfurt wieder mit voller Kapelle antreten konnte, brauchte Bears-Trainer Markus Knallinger nach den jüngsten Abgängen und Ausfällen  die  Nachwuchsakteure Sami Hamza und Severin Stippl, um zumindest knapp drei Blöcke zusammenzubringen. „Personell ist das gerade wirklich nicht leicht“, sagte er in der Pressekonferenz nach dem Spiel. „Daher haben die Jungs ihren Job heute wirklich gut gemacht.“

EV Moosburg geht fahrlässig mit seinen Chancen um

Bis zwei Minuten vor der Schlusssirene waren die Gäste einer Overtime schließlich ziemlich nahe – so nahe, dass die EVM-Fans erst durchatmen konnten, als dem zweifachen Torschützen Daniel Möhle bei doppelter Überzahl das 3:1 (59.) gelang. „Wenn man vorher mit seinen Chancen so fahrlässig umgeht, muss man sich nicht wundern, wenn es dann am Ende noch eng wird“, bilanzierte Trainer Englbrecht.

Blieb diesmal ohne Treffer: Moosburgs Kanadier Nolan Regan (in Grün).

Dabei war den Dreirosenstädtern ein echter Traumstart gelungen: Lars Eigner hatte Daniel Möhle nach eineinhalb Minuten auf die Reise geschickt – und der ließ Black-Bears-Goalie Manuel Hanisch im Eins-gegen-eins keine Chance. Aber das schien den Hausherren erst einmal zu genügen: Denn nach fünf schwungvollen Minuten ließ man auch die Freisinger am Spiel teilhaben. Die freuten sich besonders über die diversen Strafzeiten, die die Moosburger in der Folge kassierten – wieder mal bevorzugt nach Fouls im gegnerischen Drittel. Den dritten Powerplay-Versuch in der letzten der ersten 20 Minuten verwertete dann Manuel Kühnl zum nicht mal so unverdienten Ausgleich.

Viel Kampf und Krampf im Eishockey-Derby

Viel Kampf (Freising) und Krampf (Moosburg) dominierten den zweiten Abschnitt, in den die Gastgeber abermals gut starteten. Miloslav Horava, nach seinen Magenproblemen wieder halbwegs fit, verlud erfolgreich den SEF-Keeper – das 2:1 (25.). Doch erneut gelang es dem EVM nicht, mehr aus der Führung zu machen. Dreimal in Folge parierte Hanisch kurz darauf gegen Moosburgs Offensive, dann waren wieder die Black Bears am Drücker.

In der Folge verflachte die Partie – harte Kost für die zirka 200 Besucher. Stellungsfehler wechselten sich mit Abspielfehlern ab, von Spielfluss konnte kaum noch die Rede sein. Während der EVM immer wieder vergeblich versuchte, gewisse Situationen spielerisch zu lösen, beließen es die Gäste bei Kampf, Einsatz und einfachem Hockey. Ihre Hoffnung auf einen Lucky Punch in der Schlussphase sollte sich aber nicht erfüllen – zumal sie zwei ihrer drei Strafzeiten ausgerechnet in der 56. und 57. Minute hinnehmen mussten. Der Rest ist bekannt: Möhle und der EVM sagten Danke, das Derby war entschieden.

EV Moosburg – SE Freising 3:1 (1:1, 1:0, 1:0)

Tore: 1:0 (1:29) Möhle (Eigner), 1:1 (19:01) Kühnl (Mitternacht), 2:1 (24:00) Horava (Maier, Hanöffner), 3:1 (58:13) Möhle (Abstreiter, Krämmer).

Strafminuten: 10/6.

Zuschauer: 212.

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