Eishockey-Landesliga

Mehr als nur ein Derby

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Moosburg – Von einem richtungsweisenden Spiel will EVM-Coach Bernie Englbrecht vor dem Derby gegen Dingolfing (Freitag, 19.30 Uhr, Clariant-Arena) zwar noch nicht sprechen, „aber es wäre jetzt schon wichtig, daheim den ersten Dreier zu holen“. Denn die Dingolfinger dürften einer der Hauptkonkurrenten im Kampf um die ersten vier Plätze sein.

Der EVD hat mit seinem neuen Trainer Billy Trew die Pflicht erfüllt und die beiden Auftaktpartien in Freising (7:1) und daheim gegen Bayreuth 1b (5:3) gewonnen. Der EVM dagegen musste sich gegen Vilshofen (4:3) und Amberg (4:6) mit zwei von sechs möglichen Zählern zufrieden geben. Wobei Englbrecht damit alles andere als zufrieden ist: „Normalerweise hätten wir beide Matches in der regulären Spielzeit gewinnen müssen. Aber es waren wieder individuelle Fehler, mit denen wir uns selbst um den Lohn gebracht haben.“ Dabei sei er mit Einsatz, Engagement und auch einigen Spielzügen seiner Truppe durchaus einverstanden gewesen.

Was auch diesmal für die Moosburger spricht: Wie schon die Auftaktgegner in der Vorwoche müssen auch die „Isar-Rats“ auf wichtige Leistungsträger verzichten. Kontingentspieler David Bilek und Kapitän Daniel Schickaneder fehlen wegen einer Spieldauer-Disziplinarstrafe. Beim EVM hingegen sieht es personell sehr gut aus: So geht Englbrecht davon aus, dass Sturm-Routinier Tobias Hanöffner nach überstandener Ellenbogen-Verletzung sein Punktspieldebüt geben kann. Sollte sich kurz vor dem Match niemand krank melden, „sind wir zum ersten Mal in dieser Saison komplett“, hofft der Trainer.

Der EV Dingolfing wird allerdings auch ohne die beiden genannten Leistungsträger ein schlagkräftiges Team in die Dreirosenstadt schicken. Schließlich hat man sich vor der Saison ordentlich verstärkt – unter anderem mit einigen Rückkehrern aus Passau – und erstmals auch beide Ausländerpositionen besetzt. 

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