Schlimmer Einsatz: Wanderer will Schneefeld umgehen - und stürzt wenige Meter vor Hütte in den Tod

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Laboriert an einer Schulterverletzung und fällt am Samstag in Vilshofen aus: EVM-Verteidiger Lars Eigner.

Eishockey - Landesliga

„Wir sind gewarnt!“ EV Moosburg will bei den heimstarken Vilshofenern dreifach punkten

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Zurück in die Erfolgsspur will der EV Moosburg nach den beiden Nullnummern in Amberg und daheim gegen Bayreuth.

Moosburg – Gelegenheit dazu haben die Dreirosenstädter an diesem Wochenende allerdings nur einmal: Am Samstag geht’s in der Vilshofener Freiluft-Arena bei den Wölfen um wichtige Punkte (17.15 Uhr; Abfahrt 14 Uhr).

So schnell kann eine Euphoriewelle abebben: Nach den sieben Siegen in Folge kehrte am vergangenen Wochenende wieder Ernüchterung im Lager der Grün-Gelben ein. Musste man die Niederlage in Amberg mehr oder weniger einkalkulieren, so kam das 1:3 zu Hause gegen den EHC Bayreuth doch etwas überraschend. Weil Konkurrent Pegnitz derweil seine Hausaufgaben erledigte, trennen die Franken (5.; erster Abstiegsrundenplatz) und den EVM (4.; letzter Aufstiegsrundenplatz) nur noch drei Zähler. Es waren mal neun.

Englbrecht: „Im Hinspiel haben wir uns nicht gerade mit Ruhm bekleckert“

„So oder so sind das alles nur Momentaufnahmen“, sagt Moosburgs Coach Bernie Englbrecht, der nun bei den heimstarken Vilshofenern einen Dreier fordert. „Im Hinspiel haben wir uns nicht gerade mit Ruhm bekleckert“ – das müsse Ansporn genug sein. Auch wenn der EVM die Saisoneröffnung gegen den damals arg dezimierten ESC im Oktober mit 4:3 gewonnen hatte, mussten die Englbrecht-Schützlinge dafür in die Verlängerung – nach einer 3:1-Führung fünf Minuten vor Schluss. Durch Nolan Regans Treffer 23 Sekunden nach Wiederbeginn kamen die Moosburger zwar noch mal mit einem blauen Auge davon, einen Punkt ließ man so allerdings liegen.

Ein gutes Omen für den EV Moosburg

Für die auf Platz sieben rangierenden Wölfe, die weiterhin mit personellen Problemen zu kämpfen haben, dürfte das samstägliche Aufeinandertreffen die allerletzte Chance sein, noch einmal an den Top-4-Plätzen zu schnuppern. Und zu Hause sind die Niederbayern eine Macht: Vor dem 2:4 am vergangenen Sonntag gegen Pegnitz hatte der ESC daheim noch keinen Zähler abgegeben und unter anderem auch Spitzenreiter Haßfurt geschlagen. Englbrecht: „Wir sind gewarnt!“

Bis auf den immer noch angeschlagenen Lars Eigner kann der Moosburger Coach wohl auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Auch Schlussmann Linus Messerer hat seine Schulung beendet und gehört wieder dem Kader an. Vielleicht ein gutes Omen, stand Messerer doch bei sechs der sieben In-Folge-Siege im Kasten. 

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