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Gemeinsam geht’s besser: Topi Dollhofer und Thomas Vogl (hinten, v. l.) werden die Erding Gladiators bis zum Ende der Runde als Team coachen. In der kommenden Saison übernimmt dann Vogl die Mannschaft.

Oberliga-Verzahnungsrunde

Die Gladiators haben jetzt zwei Bandenchefs

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Es war ein ereignisreiches Wochenende für die Erding Gladiators.

Erding – Es war ein ereignisreiches Wochenende für die Erding Gladiators. Die ersten Punkte in der Oberliga-Verzahnungsrunde gab es beim unerwartet hohen 7:0 gegen den HC Landsberg. Der Dämpfer kam zwar am Sonntag mit einer unglücklichen 4:5-Niederlage in Waldkraiburg. Aber Hauptgesprächsthema war die Rückkehr von Thomas Vogl. Der Ex-Trainer wird bis Saisonende das Team gemeinsam mit Topi Dollhofer coachen und zur neuen Runde die alleinige Verantwortung haben.

„Für uns war klar, dass wir unbedingt punkten müssen“, sagte Dollhofer nach dem Kantersieg gegen Landsberg. „Die ersten zehn Minuten war eine gewisse Verunsicherung zu spüren“, dann sei es besser gelaufen. „Ganz wichtig war das schnelle Tor im dritten Drittel“, analysierte Erdings Trainer. Nach dem 5:0 sei der Sack zu gewesen. Schließlich lobte er noch das Powerplay seiner Truppe. Vier Tore waren den Gladiators in Überzahl gelungen, eins, als die Landsberger gerade wieder komplett waren.

Dann erklärte Dollhofer, warum er sich die Verantwortung bis Saisonende mit Vogl teilen wird. „Es gibt ein paar Sachen, die wichtiger sind, als Eishockey“, sagte der 37-Jährige. „Es ist momentan eine private, schwierige Situation für mich, und ich weiß nicht, wie lange sie andauern wird.“ Er habe daher keine Zusage für die kommende Saison geben können, „und auch jetzt ist es schwierig, die Alleinverantwortung zu übernehmen“. Deshalb habe er die Abteilungsleitung rechtzeitig informiert.

TSV-Eishockeychef Rainier Sabus hatte daraufhin mit Ex-Trainer Vogl geredet, „und das Gespräch hat nicht lange gedauert“, meinte der alte und neue Coach grinsend. Der Kontakt sei nie abgerissen, er habe sich nach seinen Rauswurf in Waldkraiburg auch einige Gladiators-Spiel angeschaut. „Ich verstehe mich mit dem Topi gut, und ich kenne die Mannschaft“, sagte Vogl. „Außerdem habe ich dem Verein viel zu verdanken.“ Bevor er den Blick auf die neue Saison richtet, „ist wichtig, dass diese Runde zusammen mit Topi noch gut über die Bühne geht“. Und Vogl fügte abschließend an: „Wir sind es dem Topi schuldig, dass wir noch eine richtig gute Saison hinlegen.“

Am Sonntag in Waldkraiburg konnte Vogl nicht dabei sein. Bei den Löwen kamen die Gladiators nach holprigem Start immer besser in Schwung, spielten ein starkes Schlussdrittel und verloren unglücklich. „Das erste und zweite Drittel war relativ wild“, meinte Dollhofer in der Pressekonferenz. „Beide Mannschaften waren sehr offen, es ging hin und her, und da tun wir uns erfahrungsgemäß immer schwer.“ Dollhofer ergänzte: „Das letztes Drittel war unser bestes, leider haben wir genau da das entscheidende Tor kassiert.“ Den dritten Mann, der zentral vor dem Tor lauert, „haben wir im Vergleich zum Freitag nie in den Griff bekommen“. Angesprochen auf die Rückkehr von Vogl erklärte der Gladiators-Coach: „Wir kennen uns schon länger, wir verstehen uns gut, und ich bin überzeugt, dass es gut hinhaut.“  wk

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