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Vergeblich gekämpft: Die „Nature Boyz“ (in blauen Trikots, hier Roberto Gangemi) mussten sich in Burgau knapp geschlagen geben.

Eishockey: Landesliga-Abstiegsrunde

Bei Forsts Gastspiel in Burgau läuft nicht nur mit der Eismaschine was schief

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Es herrschte mitunter Chaos beim Gastspiel des SC Forst in Burgau. Die „Nature Boyz“ ärgerten sich nicht nur über die Eismaschine und den Zeitnehmer.

Forst – Man kann es durchaus positiv sehen: Eine Woche zuvor war der SC Forst im letzten Hauptrundenspiel der Landesliga beim ESV Burgau noch mit 2:9 unter die Räder gekommen, zum Start in die Abstiegsrunde mussten sich die „Nature Boyz“ beim gleichen Gegner nur noch mit 2:4 (0:2, 1:0, 1:2) geschlagen geben. Laut Forsts Pressesprecher Werner Schilcher kam diese Niederlage „etwas unglücklich“ zustande.

Wie schon eine Woche zuvor dauerte die Partie in Burgau länger als erwartet. Diesmal kam es zu Verzögerungen, weil die Eismaschine einen Teil der Bande beschädigte. Als es dann losging, waren einige Spieler der Forster „mit ihren Köpfen noch in der Kabine“, wie Schilcher feststellen musste. Daher gerieten die Schützlinge von Trainer Stefan Roth früh in Rückstand (3.). Nach einer „äußerst umstrittenen Strafzeit“, so Schilcher, kassierte der SC auch noch das 0:2 (6.). Dieser Treffer war für die Roth-Schützlinge der Weckruf. Fortan hielten sie sich an die Vorgaben ihres Trainers. Immer wieder störten sie erfolgreich das Aufbauspiel des Gegners, dann starteten sie auch erste Angriffe.

Eishockey: Erst fällt die Stadionuhr aus, dann kassiert Forst das entscheidende Tor

Im zweiten Abschnitt hatten die „Nature Boyz“ ein deutliches Chancenplus. Nach der dritten vergebenen Großchance verkürzte der junge Max Willberger auf 1:2 (26.). Danach aber erwiesen sich die Forster wieder als Großmeister im Vergeben von Möglichkeiten. Auch im Schlussdrittel blieben die Gäste am Drücker, dennoch gerieten sie mit 1:3 ins Hintertreffen (47.). Nach dem abermaligen Anschlusstreffer durch Daniel Anderl (52.) herrschte erst einmal wieder Chaos abseits der Eisfläche. Als das Spiel wieder begann, blieb – zum zweiten Mal in dieser Partie – die Stadionuhr stehen. „Der anwesende Zeitnehmer verweigerte seine Arbeit, ein weiterer wurde in die Verantwortung genommen“, berichtete Schilcher. Während dieser Zwangspause sammelten sich die Burgauer wieder, und nach einer weiteren laut Schilcher sehr umstrittenen Strafzeit gegen die „Nature Boyz“ erzielten die Burgauer das 4:2 (54.). SC-Torhüter Jan Vlach verhinderte eine noch höhere Niederlage seines Teams, als er in der letzten Minute einen Penalty der Burgauer hielt.

Am kommenden Wochenende ist der SC Forst spielfrei. Weiter geht’s für den SC am Freitag, 24. Januar, in Bad Wörishofen.

ESV Burgau - SC Forst 4:2 (2:0, 0:1, 2:1)

1. Drittel: 1:0 (2:25) Dörrich (Zachar, Barnsteiner), 2:0 (5:27) Zimmermann (Tausend, Zachar/ 5-4). 2. Drittel: 2:1 (25:18) Willberger (Gangemi, Guggemos).3. Drittel: 3:1 (46:25) Rentel (Folk, Ballner), 3:2 (51:58) Anderl (Deibler, Krönauer), 4:2 (53:10) Zachar (Tausend, Ballner/5-4). Strafminuten: Burgau 12, Forst 18. Zuschauer: 253.

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