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Gute Chance, aber keine Treffer: In dieser Szene scheitert Forsts Julian Kraus am Torwart des EV Pfronten. Am Ende verlor der SC die Partie im Penaltyschießen.

Eishockey: Landesliga

Die Hoffnung auf den Klassenerhalt lebt bei den „Nature Boyz“

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Die Forster „Nature Boyz“ wehren sich nach Kräften gegen den Abstieg aus der Landesliga. In den vergangenen beiden Partien gelangen wichtige Punkte - in der Tabelle ging es auch nach vorn.

Forst – Die „Nature Boyz“ des SC Forst wehren sich nach Kräften gegen den Abstieg aus der Landesliga: Aus den vergangenen beiden Spielen holte die Truppe von Trainer Stefan Roth vier Punkte und hat sich damit in der Tabelle der Abstiegsrunde auf den vorletzten Platz geschoben. Der würde am Ende der Saison den Klassenerhalt bedeuten.

Im Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten, die „Falcons“ des EV Pfronten, mussten sich die Forster mit 5:6 nach Penaltyschießen geschlagen geben. So wie die Partie lief, war es für die Gastgeber durchaus ein Punktgewinn. Denn im Mitteldrittel lagen die Forster schon mit 1:4 zurück, erzwangen dann aber noch die Verlängerung.

SC Forst: Nach 1:4-Rückstand Moral bewiesen

Die 1:0-Führung der Pfrontener durch Moritz Lochbihler glich Manuel Weninger im ersten Drittel aus. Im Mittelabschnitt drohte den Forstern die Partie zu entgleiten. Die „Falcons“ zogen durch die Tore von Lochbihler, Thomas Böck und den tschechischen Kontingentspieler Ladislav Hruska auf 4:1 davon. Doch die „Nature Boyz“ gaben nicht auf. Andreas Krönauer und Anton Rauh verkürzten auf 2:4 und 3:4.

Kurz nach dem Beginn des Schlussdrittels glich Manfred Guggemos für die Hausherren aus. Die Spannung stieg mit zunehmender Dauer. Pfronten erzielte durch Böck das 5:4, nur neun Sekunden später war Michael Krönauer mit dem 5:5 zur Stelle. Bis zur Schluss-Sirene und auch in der obligatorischen Verlängerung fielen keine Tore – somit musste das Penaltyschießen entscheiden.

Die Forster hatten in dieser Saison ein Penaltyschießen für sich entschieden (im Vorrundenspiel gegen Fürstenfeldbruck), die Pfrontener alle Partien, die in die Overtime gingen, bis dato verloren. Diesmal jubelten die „Falcons“: Den entscheidenden Treffer erzielte Timo Stammler (früher unter anderem beim EV Füssen).

SC Forst: Erster Sieg in der Abstiegsrunde bei „Crusaders“

Zwei Tage davor hatten die „Nature Boyz“ mit dem 4:2 bei den „Crusaders“ des EV Fürstenfeldbruck den ersten Sieg in der Abstiegsrunde gelandet. „Der Knoten ist endlich geplatzt“, freute sich SC-Sprecher Werner Schilcher. Durch den frühen 0:1-Rückstand (4.) ließen sich die Forster nicht beeindrucken. Im Anschluss an eine gelungene Kombination erzielte Bastian Grundner das 1:1 (9.). Ein Powerplay nutzten die Gäste dann zur 2:1-Führung (18.); Daniel Stöberl hatte getroffen. Im Mittelabschnitt häuften sich die Strafzeiten, „Spielfluss kam somit nicht auf“, so der SC in einer Mitteilung. Forsts Anton Rauh vollendete einen Konter zum 3:1 (22.). Dieser Treffer gab den Gästen Sicherheit in ihren Aktionen. In Überzahl verkürzte der EVF auf 2:3 (36.). Als die Forster kurz vor dem Drittelende zwei Mann mehr auf dem Eis hatten, schlugen sie zu: Rauh traf neun Sekunden vor der Sirene zum 4:2. Dies war bereits der Endstand. Im Schlussabschnitt hatten beide Teams zahlreiche Chancen, doch die beiden Torhüter vereitelten jeweils mit guten Aktionen weitere Treffer. 

Statistik: EV Fürstenfeldbruck  - SC Forst: 1. Drittel: 1:0 (3:39) Pfeil (Stroscher), 1:1 (8:54) Grundner (Anderl, M. Krönauer), 1:2 (17:05) Stöberl (Kreutterer, A. Krönauer/5-4). 2. Drittel: 1:3 (21:33) Rauh, 2:3 (35:12) Sedlacek (Ravensberg, Stroscher/5-4), 2:4 (39:51) Rauh (Grundner/5-3). 3. Drittel: keine Tore. Strafminuten: EV Fürstenfeldbruck 26, SC Forst 20. Zuschauer: 58.

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