Sie haben an der Bande das Sagen: Mit Armin Dallmayr (links) und Martin Kirschner trainiert in dieser Saison ein Trainerduo die „Nature Boyz“.
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Sie haben an der Bande das Sagen: Mit Armin Dallmayr (links) und Martin Kirschner trainiert in dieser Saison ein Trainerduo die „Nature Boyz“.

Eishockey: SC Forst startet in die Landesliga

Kader der „Nature Boyz“ so groß wie nie zuvor

  • vonRoland Halmel
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Der SC Forst sieht der Saison in der Landesliga zuversichtlich entgegen. Das hat vor allem mit der Größe des Kaders zu tun.

Forst – 25 Feldspieler und drei Torhüter stehen beim SC Forst für die kommende Saison auf der Kaderliste. So viele Spieler hatte der Landesligist noch nie zur Verfügung. Das Team, das inzwischen von einem Trainergespann – Armin Dallmayr und Martin Kirschner – trainiert wird, bekam frische Kräfte vor allem von den Bayernliga-Nachbarn EA Schongau und TSV Peißenberg. „Durch diese erfahrenen Spieler hat die Mannschaft an Spielstärke gewonnen“, so Forsts Sprecher Werner Schilcher.

Eishockey: Mit Rückkehrer Andreas Scholz hat der SC Forst sicheren Rückhalt zwischen den Pfosten

Mit Andreas Scholz, der aus Peißenberg zu den „Nature Boyz“ zurückkehrte, verfügen die Forster über einen starken Torhüter, der mit Markus Kieslich und Neuzugang Daniel Hilgner zwei Vertreter hinter sich hat. In der Abwehr sorgen neben Kapitän Manfred Guggemos vor allem die beiden neuen Verteidiger Michael Fichtl und Tobias Zimmert für die nötige Routine. Dazu kommen sieben weitere Abwehrleute, die dem Trainerduo relativ viel Auswahl lassen. Auch in der Offensive verfügt der SCF über eine gute Mischung aus alten Haudegen wie Klaus Müller oder Bastian Grundner sowie jungen Angreifern, die durch Sebastian Sutter, Simon Fend und Shamir Baloch zahlenmäßig ordentlich aufgestockt wurden.

Eishockey: Trainingseinheiten mit ehemaligem Profi-Triathleten und einem Profiboxer

In der Sommervorbereitung, bei der unter anderem Sondereinheiten mit dem ehemaligen Profi-Triathleten Stefan Schmid und dem Profiboxer Alex Rigas abgehalten wurden, lief es laut Schilcher sehr gut. Die Testspiele verliefen ergebnistechnisch immer knapp, sieht man von der 5:9-Pleite zum Abschluss gegen Trostberg ab. „In den meisten Spielen war die Mannschaft spielerisch überlegen, konnte dies aber nicht in Torerfolge umwandeln“, urteilte Schilcher. Inwieweit das Trainergespann diese Abschlussschwäche bis zum Saisonstart ausmerzen konnte, wird sich diesen Freitag beim Heimspiel gegen den ERC Lechbruck zeigen (20 Uhr, Eisstadion Peißenberg). Gegen den Aufsteiger holten die Forster im Testspiel vor etwa einem Monat einen 2:1-Erfolg. „Der ERC hat einen guten Kader, das wird sicher nicht leicht“, so Schilchers Einschätzung. Einer von Lechbrucks beiden Kontingentspielern, der Kanadier Jason Lavallee, ist nach seiner Spieldauerstrafe, die er sich in eben dieser Partie abholte, noch gesperrt.

Wohin es für die Forster, die in den vergangenen Jahren stets um den Klassenerhalt zittern mussten, diesmal gehen wird, ist genauso ungewiss wie die weitere Entwicklung im Eishockey-Spielbetrieb in der Corona-Krise. „Unter diesen Umständen ist es schwer, ein Saisonziel auszugeben. Wir streben aber den vierten oder fünften Platz an, um den Ligaverbleib mit dem Erreichen der Aufstiegsrunde auf sportlichem Weg zu sichern“, so Schilcher.

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