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Die Krücken kann er wegstellen: Mattias Beck steht schon wieder voll in der Reha. 

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SCR: Nichts Konkretes bei der Trainersuche

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Tim Regan hat als Sportdirektor alle Hände voll zu tun – Mattias Beck in der Heimat bereits ohne Krücken in der Reha

Garmisch-Partenkirchen – Red Bull München Deutscher Meister, die Tölzer Löwen Aufsteiger in die DEL 2– gute Nachrichten aus der Eishockey-Szene, die auch den SC Riessersee betreffen. Der EHC ist der Kooperationspartner, stellt dem SCR seine Talente zur Verfügung. Und gegen die Tölzer bahnen sich wieder Derby-Klassiker an, auf die sich jeder freut.

Für Schlagzeilen hat auch der SCR selbst gesorgt, und das nicht zu knapp. Unbeeindruckt davon muss es jedoch weitergehen. Tim Regan hat als neuer Sportlicher Leiter derzeit alle Hände voll zu tun. Auf der einen Seite gilt es, am Kader für die kommende Saison zu basteln, zudem suchen die Verantwortlichen nach einem Trainer. Konkretes gibt es noch nicht. Der Name Andreas Brockmann schwirrt durch die Foren. Allerdings nicht nur in Hinblick auf den SCR, sondern auch in Tölz. Denkbar wären auch die Kandidaten, die zuletzt als Co-Trainer Regan assistiert hatten: Toni Söderholm oder Derek Mayer. Regan äußert sich nicht groß dazu. „Das wäre sicher eine Möglichkeit, aber ich vermute, dass München diese Qualität selbst behalten will.“ Der Ohlstädter betont wie zuletzt Gesellschafter Udo Weisenburger, dass sich der SCR Zeit lassen wird. Die Entscheidung sei schließlich eine wichtige. „Wir haben Namen, aber wir brauchen einen, der zu uns passt.“ Sportlich wie auch finanziell.

In puncto Mannschaft ist der SCR weiter. Nach der Verlängerung des Vertrags von Louke Oakley sind bereits drei Kontingentstellen besetzt. Neben Jared Gomes ist Mattias Beck eingerechnet. Mit dem Schweden steht Regan regelmäßig in Kontakt. „Die Krücken sind weg. Er ist voll motiviert und befindet sich daheim in der Reha.“ Das Thema Karriereende sei beim 34-Jährigen nie eines gewesen. „Er will noch drei oder vier Jahre spielen.“ Wann mit dem schnellen Außenstürmer wieder zu rechnen ist, kann er noch nicht abschätzen. „Das ist die Millionen-Euro-Frage.“

Daher steht für Regan fest, dass der SCR nur eine weitere Ausländer-Stelle besetzen wird. Heißt im Klartext: drei gesunde Kontingentspieler plus Beck. „So werden wir starten, um noch alle Optionen zu haben.“ Ob diese Position ein Stürmer oder ein Abwehrspieler einnehmen wird, lässt er offen. „Wir müssen sehen, wo ein Ausländer mehr Sinn macht.“ In der Defensive sei der SCR ja grundsätzlich gut bestückt, könnte aber freilich noch einen offensiveren Mann vertragen. Der aber kostet sicher eine Stange Geld oder müsste ein Glücksgriff sein. Wird es ein Stürmer, könnte auch Roope Ranta ein Thema sein. Eines macht Regan aber klar: Dann müsse der Finne von seinen Gehaltsforderungen abweichen. Alexis Loiseau dürfte in den Planungen keine Rolle mehr spielen. „Er war gut als Ersatz für Gomes.“ Mehr aber auch nicht.

Relevant sind für Regan die deutschen Spieler: Bei Florian Vollmer, Michael Rimbeck und Tim Richter macht er keinen Hehl daraus, dass er sie halten will. „Sie sind wichtig für uns, sie haben Herzblut für den SCR.“ Deren Verbleib sollte also nur noch eine Formalie darstellen.

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